Sportschnack Lange Nacht in Burg, erste Punkte für die „Beach Geckos“

25 Jahre ist es her, dass der 1. FC Burg den Aufstieg in die Fußball-Bezirksliga feierte. Aus diesem Grund kamen Spieler und Funktionäre in der Vereinsgaststätte zusammen.
03.07.2019, 16:02
Lesedauer: 3 Min
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Von Jens Pillnick

„Schickt uns AC Mailand her, denn wir ham’ keine Gegner mehr“ – dieses und anderes Liedgut stimmten am Sonnabend Spieler, Trainer, Betreuer und weitere Personen aus dem Umfeld an, die mit dem 1. FC Burg vor 25 Jahren den Aufstieg in die Fußball-Bezirksliga geschafft hatten. Das war seinerzeit der größte Erfolg der Vereinsgeschichte. Eingeladen von Heiko Franz hatten sich die Ehemaligen in der Vereinsgaststätte „Zum Bieber“ getroffen, gemeinsam gespeist und bis spät in die Nacht Anekdoten ausgetauscht. Als Heiko Franz an Trainer „Heinzi“ Krantz, Keeper Georg „Gerdi“ Steinforth, Arno Piepitz und Co. Spielberichte aus der „Norddeutschen“ und Fotoalben anno 1994 verteilte, gab es weiteren Gesprächsstoff. Nach dem Abendessen der ehemaligen Erfolgsmannschaft gesellten sich weitere ehemalige wie aktuelle Burger Fußballgrößen dazu und ließen den Kreis auf 50 Personen anwachsen. „Diesmal fehlten leider fünf Akteure der Aufstiegsmannschaft, die damit ein wunderbares Event verpasst haben“, bedauerte Heiko Franz. Franz erklärte sich umgehend bereit, in fünf Jahren das nächste Beisammensein der Burger zu organisieren. ⇒PJ

17 Spieler des Handball-Oberliga-Aufsteigers HSG Schwanewede/Neuenkirchen haben sich am Montag beim Trainingsauftakt auf dem Sportgelände an der Weser-Geest-Halle eingefunden. Gefehlt hatten lediglich der Urlauber Niels Huckschlag sowie die beruflich verhinderten Niklas Mechau und Torben Lemke, von denen Letzterer schon einen Tag später mit seinen neuen Teamkameraden gemeinsam bei einem Stationstraining in der „Sandkiste“ schwitzte. Am Montag hatten die „Schwäne“ bei moderaten Außentemperaturen unter anderem einen 3000-Meter-Lauf absolviert und zehn Runden Intervallläufe hinter sich gebracht. In den letzten 30 Minuten durften sie schließlich in die Halle, um verschiedene Festigungs- und Stabilisationsübungen auszuführen.

Die „Beach Geckos“, eine überwiegend aus aktuellen und ehemaligen Spielern der HSG Schwanewede/Neuenkirchen bestückte Beachhandball-Mannschaft, hat am vergangenen Wochenende im Kampf um einen Qualifikationsplatz für die deutsche Meisterschaft ihre ersten Punkte eingefahren. Das von Eric Müller betreute Team um Jannis Molzahn und Nils Husen wurde bei einem Turnier in Hannover-Herrenhausen Fünfte. 248 Punkte heimsten die „Beach Geckos“ dafür ein, was sie bundesweit auf den 19. Rang hievt. Für die deutsche Meisterschaft (am 2. bis 4. August in Berlin) qualifizieren sich die besten zwölf Teams, aktuell sind die „Beach Geckos“ davon 278 Punkte entfernt. An diesem Wochenende spielt die Schwaneweder Combo beim Turnier in Cuxhaven-Duhnen um die nächsten Punkte für die GBO (German Beach Open), wie die Qualifikationsrunde zur deutschen Meisterschaft auch genannt wird. Dort kommt es in ihrer Vorrundengruppe zum Aufeinandertreffen mit den „Nordlichtern“, die mit Spielern des Oberliga-Rivalen HC Bremen bestückt sind. Die „Nordlichter“ nehmen in der GBO-Wertung zurzeit den vierten Platz ein (770 Punkte).

Einige Nordderbys bietet in der kommenden Saison die Handball-Landesliga der männlichen A-Jugend. Dort wurden die drei ranghöchsten A-Jugendvertreter aus der Region, SV Grambke-Oslebshausen, HSG Lesum/St. Magnus und HSG Schwanewede/Neuenkirchen allesamt in die Nordstaffel eingegliedert. Die Saison geht am 7./8. September gleich mit dem Derby zwischen den „Schwänen“ und dem SVGO los, den Lesumern steht beim Serienauftakt das Stadtderby beim ATSV Habenhausen ins Haus.

Zwölf Handballerinnen des SV Grambke-Oslebshausen liefen am Dienstagabend eine Fünf-Kilometer-Strecke zugunsten eines guten Zwecks. Vom Verbandsklasseteam starteten Sandra Bode, Lena Korge, Mareike Rück, Sonja Ohnesorge, Katja Schumacher, Anja Ruhe, Maike Leder, Neele Piepjohn, Franziska Raschdorf, Alina von Leesen, Joanna Jappen und Svenja Bartsch beim 12. „BMW-Lauf zur Spätschicht“. Start und Ziel der exakt 5,1 Kilometer langen Strecke war für die Gelb-Blauen, die mit rund 400 Laufwilligen im Team „AOK & Friends“ teilnahmen, das Wehrschloss in Hastedt. „Das ist natürlich zugleich eine schöne Trainingseinheit“, freute sich der SVGO-Trainer Stephan Rix über den positiven Nebeneffekt der caritativen Veranstaltung. Bei der begaben sich insgesamt über 300 Firmen mit über 5000 Teilnehmern auf die Piste. Pro Teilnehmer wurden fünf Euro an ein Brunnenbauprojekt in Uganda gespendet. ⇒ELO

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