Sport-Schnack TV Grambke auf Ko Pha-ngan bekannt, Rausflug aus Massen-WG

Der ehemalige Verein TV Grambke ist offenbar noch in sehr vielen Winkeln der Erde bekannt. Für Alexa Fislage und Lena Frese wurde das bei ihrer sechsmonatigen Weltreise zum Glücksfall.
24.04.2019, 15:20
Lesedauer: 4 Min
Zur Merkliste
Von Olaf Schnell

Der ehemalige Verein TV Grambke ist offenbar noch in sehr vielen Winkeln der Erde bekannt. Für Alexa Fislage und Lena Frese, den Landesklasse-Handballerinnen des 2010 zum SV Grambke-Oslebshausen fusionierten Klubs, wurde das bei ihrer sechsmonatigen Weltreise zum Glücksfall. Als die beiden Freundinnen auf der thailändischen Insel Ko Pha-ngan eine Unterkunft suchten, der Bungalow ihrer Unterwegs-Bekanntschaften aber ausgebucht war, kamen sie mit dem Besitzer zufällig über den Handball und den TV Grambke ins Gespräch. Der Hinweis auf den einstigen Klub genügte, um das Herz des Bungalow-Inhabers zu erreichen und die heiß begehrten Schlafplätze doch noch zu ergattern. Er selbst hatte nämlich früher in Oldenburg gespielt und war dort auch auf den TV Grambke getroffen. Dass sie die fünf Nächte mit fünf Personen ohne Klimaanlage bei 28 Grad in einem Zwei-Personen-Bungalow verbrachten, störte sie angesichts des tollen Erlebnisses überhaupt nicht. Ihre Ende November begonnene Reise führte Alexa Fislage, die an diesem Donnerstag in Thailand ihren 20. Geburtstag feiert, und die 19-jährige Lena Frese bislang über Nordamerika, Neuseeland, Malaysia und Singapur nach Thailand. Ende Mai wollen die beiden in ihre Heimat nach Grambke zurückkehren, um im Herbst ihr Studium aufzunehmen.


Zwei Wochen hat sich Manfred Gardianczik im ProSieben TV-Format „Get the F*ck out of my House“ gehalten, dann musste der Handball-Schiedsrichter des SV Grambke-Oslebshausen die wohl härteste Massen-WG unfreiwillig verlassen. Bei dem Format wohnen 100 Personen auf 63 Quadratmetern, die von 64 Kameras beobachtet werden. Die Spielregeln sind simpel: Gewinner der Sendung und damit von 100 000 Euro ist derjenige, der nach Ablauf von vier Wochen als Letzter im Haus übrig bleibt. Das Ausscheiden aus der kuriosen Massen-WG läuft dabei nach dem K.-o.-Prinzip; entweder man verlässt das Haus freiwillig oder man fliegt nach einer Nominierung durch ein verlorenes Spiel raus. „Manni“ Gardianczik erwischte es bei Letzterem, obendrein nahm er angesichts des überschaubaren Nahrungsangebots im Haus rund sechs Kilogramm ab. Da der zweitälteste WG-Bewohner (54 Jahre) den Sendungsnamen trotz mehrerer Anläufe nicht richtig aussprechen konnte, brachte ihm das unter dem Gelächter seiner Mitbewohner einen speziellen „Get up of my House“-Pullover ein. Apropos Rausflug: Der Bankangestellte stand nach einem verlorenen Spiel schon einmal vor dem Auszug, er durfte sich aber für einen Verbleib in der WG entscheiden, wenn die Bewohner dafür im Gegenzug für einige Tage auf ihr Essen verzichteten. „Manni“ blieb und die Bewohner hungerten, was ihm nicht nur Freunde einbrachte. Jetzt zog er als 62. Kandidat endgültig aus dem Haus aus, insgesamt hatten sich laut Sender 3500 Interessenten um einen Startplatz beworben.


Das Aushelfen bei den Landesliga-Handballern der HSG Schwanewede/Neuenkirchen II ist für Niklas Wallrabe möglicherweise das Sprungbrett in die Nachwuchs-Bundesliga. Der A-Jugendliche der „Schwäne“ war dem Oyter Nachwuchs-Trainer Marc Winter im Männer-Spiel gegen den TVO aufgefallen, weshalb er Niklas Wallrabe sofort auf einen Wechsel zum Bundesliga-Absteiger ansprach. Dieser will nun im Mai im Dress des TV Oyten die Aufstiegsrunde zur A-Jugend-Eliteklasse angehen. „Ich bin der zweiten Herren unheimlich dankbar, dass ich mich dort spielerisch weiterentwickeln durfte“, so Wallrabe. Gerne würde der A-Junior weiterhin für die HSG spielen, „jetzt steht bei mir aber erst einmal die Bundesliga-Quali im Fokus.“ Danach wird sich zeigen, inwieweit bei seiner zeitlichen Belastung durch den erhöhten Trainings- und Fahrtaufwand neben der Schule noch ein weiterer Freiraum für einen Start in der Schwaneweder Männer-Reserve bleibt.


Bei der HSG Schwanewede/Neuenkirchen ist in der Halle an der Heideschule der Startschuss in ein neues, digitales Zeitalter gefallen. Dort wurden die Vorarbeiten für den neuen Hochleistungsbeamer vorgenommen, den die „Schwäne“ künftig einsetzen wollen. Dafür war ein neuer Schutzkäfig für den neuen Digitalprojektor nötig, zudem wurde die Leinwand um zwei Meter auf stattliche sieben Meter vergrößert. Darüber sollen bei den Heimspielen Informationen rund um das künftige Oberliga-Männer-Team und auch Werbefilme von Sponsoren selbst bei eingeschalteter Deckenbeleuchtung gut sichtbar flimmern. „Die restliche Installation nehmen wir am 2. Mai nachmittags vor“, verrät der Schwaneweder Handball-Obmann Georg Bringmann. Sollte die Überprüfung, vermutlich am 3. Mai, erfolgreich verlaufen, „dann könnte die neue Technik zum ersten Mal am 4. Mai im Heimspiel gegen den TuS Bramsche getestet werden“, so Bringmann. Es wäre ein geeigneter Rahmen für die Meisterehrung durch den Verband, vorausgesetzt, dass der Liga-Primus bis dahin die letzten fehlenden Zähler für den Titel einfährt. Als Aufsteiger steht die HSG Schwanewede/Neuenkirchen ja ohnehin schon fest. ⇒ELO


Auf ein gelungenes Event blickt der SV Grohn um den Sportlichen Leiter Torben Reiß. Erneut richteten die „Husaren“ ihr traditionelles Osterfeuer aus und so konnten die Grohner hier auch einige Sportler/innen aus Bremen-Nord begrüßen – unter anderem den Vizepräsidenten des Bremer Fußball-Verbandes, Holger Franz. „Dieses Event haben wir für den Zusammenhalt im Verein durchgeführt. In Sachen Klassenerhalt in der Fußball-Landesliga nehmen wir natürlich alles, was helfen kann. Das war schon eine tolle Aktion unserer Herren- und Jugend-Abteilung“, äußerte sich Torben Reiß. ⇒OSH

Jetzt sichern: Wir schenken Ihnen 1 Monat WK+!
Mehr zum Thema
Lesermeinungen

Das könnte Sie auch interessieren

Einwilligung und Werberichtlinie

Ich erkläre mich damit einverstanden, dass die von mir angegebenen Daten dazu genutzt werden, regelmäßig per E-Mail redaktionelle Inhalte des WESER-KURIER seitens der Chefredaktion zu erhalten. Die Daten werden nicht an Dritte weitergegeben. Ich kann diese Einwilligung jederzeit formlos mit Wirkung für die Zukunft widerrufen, z.B. per E-Mail an widerruf@weser-kurier.de.
Weitere Informationen nach Art. 13 finden Sie unter https://www.weser-kurier.de/datenschutz

Schließen

Das Beste mit WK+