SV Grambke-Oslebshausen

Uwe Feldermann sagt Tschüss

30 Jahre war er Handball-Trainer beim TV Grambke und dessen Nachfolgeklub SVGO.
25.07.2019, 16:10
Lesedauer: 1 Min
Zur Merkliste
Von Olaf Kowalzik
Uwe Feldermann sagt Tschüss

Winke, winke: Uwe Feldermann (im Vordergrund, Mitte) mit einer Piňatas – verabschiedet sich von der SVGO.

Olaf Kowalzik

Grambke. „Adios amigos“, die Worte gingen Uwe Feldermann leicht über die Lippen. Na gut, bei sechs Schuljahren spanisch sollte man das von ihm phonetisch erwarten können. Dafür hat es sein Abschied umso mehr in sich. 30 Jahre war er Handball-Trainer beim TV Grambke und dessen Nachfolgeklub SVGO. Oft mischte der 49-Jährige mit deren Nachwuchsteams oben mit, von 2005 bis 2007 coachte er die SVGO-Verbandsligamänner.

Damit ist jetzt mindestens für die kommenden drei Jahre Schluss: Ihn zieht es aus beruflichen Gründen in die zweitgrößte Metropole der Welt, nach Mexiko-Stadt. Dort will der Mathematik- und Physiklehrer die Pennäler der deutschen Schule zum Abitur zu führen. „Ich bin mit meinen Eltern immer zum Campen an die Nordsee gefahren. Jetzt will ich wissen, was sich hinter dem Horizont befindet."

Bevor er am Dienstag zu seiner rund 9400 Kilometer Luftlinie entfernten neuen Heimat abhebt, wurde er von seiner Familie, Freunden und Weggefährten auf einer „Fiesta Mexicana“ gebührend verabschiedet. Dass sich dort die meisten der rund 50 Gäste passend mit dem gleichen Sombrero-Modell und teilweise auch den gleichen Ponchos schmückten, sorgte für besonders heiteres Gelächter. So ganz nebenbei wurden Uwe Feldermann auch gleich die Gepflogenheiten seiner neuen Wahlheimat bei einer Piňata beigebracht: Er musste mit verbundenen Augen Pappmaché-Figuren mit einem Stock von einer Leine schlagen, bis diese zerstört waren. Dabei waren die Piňatas neben Konfetti mit 200 Euro in Münzen gefüllt.

„Das Geld werde ich je zur Hälfte dem Handball-Förderverein Grambke und dem Grambker Seebad spenden", kündigte Feldermann. Er wird sich zunächst mit einem zehntägigen Urlaub an das neue Domizil gewöhnen, ehe für ihn der neue Berufsabschnitt losgeht.

Mehr zum Thema
Lesermeinungen

Das könnte Sie auch interessieren

Das Beste mit WK+