Handball-Landesklasse der Männer

Zu harmlos in der Offensive

Die HSG Lesum/St. Magnus hat in der Handball-Landesklasse der Männer nicht das gewohnte Heimgesicht gezeigt. Die Gastgeber hatten so mit 24:30 das Nachsehen.
05.04.2019, 15:12
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Von Karsten Hollmann
Zu harmlos in der Offensive

Erzielte sieben Tore: Nils Foege (HSG Lesum/St. Magnus, links).

Christian Kosak

Lesum. Die HSG Lesum/St. Magnus hat in der Handball-Landesklasse der Männer nicht das gewohnte Heimgesicht gezeigt. Die Gastgeber hatten so mit 24:30 (10:12) das Nachsehen gegen eine keinesfalls übermächtige SG Findorff. „Das war nichts. Die Revanche zum Hinspiel sollte uns nicht gelingen. Wir hatten zu keiner Zeit richtigen Zugriff auf das Spiel“, zog Lesums Trainer Niko Wachowiak ein ernüchterndes Fazit. In der Defensive sei seine Mannschaft einfach überlaufen worden oder habe dem Kontrahenten zu großen Platz gelassen, so der Coach.

„In der Offensive entwickelten wir viel zu wenig Druck auf das gegnerische Tor und schlossen zu harmlos ab“, bedauerte Wachowiak. Nach sechs Minuten lagen die Hausherren deshalb auch bereits mit 1:4 zurück. Doch dann verkürzten Guido Rückebeil und Nils Foege auf 3:4. Nach 20 Minuten betrug der Rückstand beim 4:7 aber erneut drei Tore. Mit der Pausensirene markierte Finn Mannot den Treffer zum 10:12.

Nach dem Seitenwechsel erfolgte aber direkt ein Einbruch. Mit einem 6:0-Lauf zogen die Findorffer auf 19:11 davon. „Nach einer taktischen Defensiv-Veränderung kamen wir aber noch mal wieder auf drei Tore ran“, berichtete Niko Wachowiak. Doch nachdem Guido Rückebeil den Treffer zum 17:20 erzielt hatte, eilte der Aufsteiger wieder auf 25:18 davon. „In dieser Phase waren wir wieder zu inkonsequent mit unseren Torchancen“, kritisierte Wachowiak. Timo Wendland vergab insgesamt noch zwei Siebenmeter bei der HSG.

Ein letztes Aufbäumen gab es nur noch einmal beim 21:25 von Guido Rückebeil. Am Ende wuchs der Abstand aber noch auf sechs Tore an. „Jetzt heißt es für uns, den Mund abzuputzen und sich neu zu konzentrieren, denn schon an diesem Sonnabend steht das nächste Spiel an“, teilte Niko Wachowiak mit. Im Heimspiel gegen den Dritten SG Buntentor/Neustadt gelte es, nun die Fehler abzustellen und noch einmal zwei Punkte einzufahren.

HSG Lesum/St. Magnus: Röse, Dremel; Foege (7), Maul (1), Poplawski (4), Wendland (1/1), Hinrichs (4/3), Rückebeil (4), Higgelke, Zerjatke (2), Mannott (1).

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