Polizei verstärkt im Einsatz

Demonstration gegen Corona-Maßnahmen auf der Bürgerweide geplant

Rund um die Bremer Bürgerweide dürfte am Samstag einiges los sein. Laut Polizei finden dort eine Demonstration gegen die Corona-Maßnahmen und eine Gegenkundgebung statt.
16.04.2021, 17:02
Lesedauer: 1 Min
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Demonstration gegen Corona-Maßnahmen auf der Bürgerweide geplant
Von Christoph Bähr
Demonstration gegen Corona-Maßnahmen auf der Bürgerweide geplant

Die Polizei will bei der Demonstration verstärkt Präsenz zeigen.

dpa

Laut Bremer Polizei wurden für Samstag zwei Demonstrationen auf der Bürgerweide angemeldet, die in Bezug zu den aktuellen Corona-Maßnahmen stehen. Von 14 bis 16 Uhr hält die Initiative „Menschen wie du und ich“ auf der Bürgerweide eine Versammlung zum Thema „Es reicht - wir gestalten unsere Zukunft“ ab. Die Initiative hat schon mehrfach zu Protesten gegen die Corona-Maßnahmen aufgerufen. Parallel zu der Demonstration auf der Bürgerweide gibt es eine Gegenkundgebung unter dem Motto „ECHSit - Antiverschwurbelte Aktion/Gegen Antisemitismus und Rechtsgeschwurbel“. Rund um die Bürgerweide ist für Sonnabend mit Verkehrsbehinderungen zu rechnen, wie die Polizei mitteilte.

Die Polizei kündigte zudem an, sie werde bei den Demonstrationen verstärkt im Einsatz sein, um Störungen zu verhindern und die Einhaltung der Corona-Vorschriften zu überwachen. Zudem weist die Polizei darauf hin, dass „eine friedliche, nicht verbotene Versammlung dem Schutz des Grundgesetzes unterliegt“. Wer diese verhindere oder grob störe, begehe eine Straftat.

An alle Demonstrationsteilnehmer appelliert die Polizei, die Corona-Regeln zu befolgen und beispielsweise ausreichend Abstand zueinander zu halten. Ein besonderes Augenmerk wollen die Beamten darauf legen, dass Medienvertreter während der Demonstration ungehindert über das Geschehen berichten können. Dafür werden sichere Zonen für die anwesenden Journalisten eingerichtet. Zuletzt waren bei Demonstrationen gegen die Corona-Maßnahmen mehrfach Medienvertreter attackiert worden, etwa in Stuttgart bei einer „Querdenker“-Kundgebung.

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