Nachkriegs-Behelfsheime Norbert Wicha will Kaisenhäuser erhalten

Abriss oder Erhalt: Darauf, was mit aufgegebenen Kaisenhäusern passieren soll, gibt es bislang keine verbindliche Antwort. Der Kleingartenentwicklungsplan soll es regeln – doch die Zeit drängt allmählich.
30.06.2021, 18:00
Lesedauer: 4 Min
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Norbert Wicha will Kaisenhäuser erhalten
Von Anne Gerling

Die eigene Scholle im Grünen: Diesen Traum verwirklichte sich Norbert Wicha 1985 mit dem Kauf einer Eigenlandparzelle am Karl-Beckhusen-Weg mitten im Findorffer Kleingartengebiet. Auf dem Grundstück stand ein gut erhaltenes altes Kaisenhaus, das der Findorffer damals als zweiten Wohnsitz anmeldete. Mit unerwarteten Folgen: Der Bremer bekam Post von der Baubehörde, die schließlich den Abriss des Hauses verlangte. Wicha legte Widerspruch ein, zog vor Gericht und verlor: Anfang der 1990er Jahre musste der heute 67-Jährige das Gebäude eigenhändig abreißen – obwohl er eine sogenannte Selbsthilfelizenz (SH-Lizenz) aus den 1940er-Jahren, also eine unwiderrufliche Baugenehmigung für das Behelfsheim, vorweisen konnte. Diese für ihn höchst schmerzliche Erfahrung vergesse er nie, so Wicha: „Seitdem setze ich mich für den Erhalt der Kaisenhäuser ein.“

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