Plötzlich endender Fahrradstreifen im Kreuzungsbereich sorgt nicht nur bei Radlern für Verwirrung Nachbesserungsbedarf an der Admiralstraße

Findorff-Bürgerweide. Der Fahrradschutzstreifen, der unversehens vor der Ampelkreuzung Admiralstraße/Findorffstraße endet, sorgt täglich nicht nur bei vielen Radfahrern für Verwirrung. Auch der Fachausschuss "Bau, Umwelt und Verkehr" des Findorffer Beirats kann sich den Sinn nicht erklären und wird nun in einer Stellungnahme vom Amt für Straßen und Verkehr (ASV) Nachbesserungen fordern.
16.06.2013, 05:00
Lesedauer: 1 Min
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Von Anke Velten

Findorff-Bürgerweide. Der Fahrradschutzstreifen, der unversehens vor der Ampelkreuzung Admiralstraße/Findorffstraße endet, sorgt täglich nicht nur bei vielen Radfahrern für Verwirrung. Auch der Fachausschuss "Bau, Umwelt und Verkehr" des Findorffer Beirats kann sich den Sinn nicht erklären und wird nun in einer Stellungnahme vom Amt für Straßen und Verkehr (ASV) Nachbesserungen fordern.

Die Markierung endet, bevor sich die Fahrbahn in zwei Spuren aufteilt. Fahrradfahrer in Richtung Hauptbahnhof müssen nun auf der Fahrbahnmitte weiterfahren, vorbei an den rechts abbiegenden Bussen. "Bislang werden Radfahrer ohne Schutzstreifen und Markierung auf die Fahrbahn entlassen, mit der Folge, dass es zu Konflikten von Rad- und Autoverkehr im Kreuzungsbereich kommt", erläuterte Ausschussmitglied Ulf Jacob (Grüne). Der Ausschuss fordert eine unübersehbare, am besten kräftig farbige Markierung. Weiter werden die Verantwortlichen um Prüfung gebeten, ob nicht eine einspurige Fahrbahn die Übersichtlichkeit des Kreuzungsbereiches erhöhen würde. Diese Variante sei ursprünglich ohnehin geplant gewesen, berichtete Beiratsmitglied Stefan Bendrien (Grüne). Im Gegenzug könne die Grünphase der Ampel entsprechend verlängert werden, damit Rückstaus von Stadtbussen und Autoverkehr vermieden werden könnten.

Weiter war den Stadtteilpolitikern auch der schmale Gehweg vor dem Hotelneubau an der Admiralstraße aufgefallen. Hier allerdings sei alles mit rechten Dingen zugegangen, und die Baugrenzen seien penibel eingehalten worden, erläuterten Behördenvertreter bei einem Ortstermin. Dass das den meisten Findorffern dennoch nicht so vorkommt, liege daran, dass der vorherige Nutzer einen Teil seines privaten Geländes den Fußgängern zugeschlagen hatte.

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