Beirat segnet Entwürfe ab

Planung für Ohlenhof-Platz steht

Der Neubau Ohlenhof-Carrée nimmt Konturen an, und nun steht auch die Planung für den Eingangsbereich der Straße Am Ohlenhof. Der Gröpelinger Beirat segnete die Entwürfe ab.
21.09.2020, 05:00
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Von Anke Velten

Der Neubau Ohlenhof-Carrée nimmt Konturen an, und nun steht auch die Planung für den Eingangsbereich der Straße Am Ohlenhof. Der bislang wenig einladende zentrale Platz soll bald zum „Hot Spot-Begegnung“ umgestaltet werden. Der Gröpelinger Beirat segnete die Entwürfe der Stadtplaner und Landschaftsarchitekten ab, und ergänzte sie um die Wünsche nach einem Postbriefkasten sowie einer Stromquelle, die bei Veranstaltungen genutzt werden kann. Auf Restaurant und Eiscafé mit Außenplätzen müssen die Gröpelinger jedoch verzichten.

Erste Entwürfe waren dem Beirat bereits Anfang des Jahres vorgestellt worden (wir berichteten). Auf Grundlage des Integrierten Entwicklungskonzepts (IEK) für Gröpelingen und mit Mitteln der Städtebauförderung soll der zukünftige „Bürgermeister-Koschnick-­Platz“ mehr Aufenthaltsqualität erhalten. Geplant sind mehrere geschwungene Sitzgruppen aus mosaikverziertem Beton, sechs neue Bäume, eine neue Beleuchtung sowie ein öffentlicher Trinkwasserbrunnen. Für die Müllentsorgung sollen zwei große Pressbehälter installiert werden. Ein wesentliches Element der Planungen hat sich allerdings zwischenzeitlich geändert. Fest steht, dass keine Gastronomie in den Neubau einziehen wird. Die Sparkasse Bremen wird das gesamte Erdgeschoss für ihr neues Stadtteil-Servicecenter nutzen. Die Bremer Institution sei „eine sehr gute Alternative“, befand Stadtplaner Klaus Gieseler, der dem Beirat den neuesten Stand erläuterte. Einen Zeitplan für die Umgestaltung gibt es laut Gieseler noch nicht – er hänge vom Fortschritt des Neubaus ab. Zudem müsse das Vorhaben auch noch der städtischen Baudeputation vorgelegt werden. Damit sei spätestens Anfang des kommenden Jahres zu rechnen.

Die Aussicht auf eine Belebung des Platzes durch ein gastronomisches Angebot wollen die Beiratspolitiker dennoch nicht aufgeben. Als alternativer Standort biete sich das gegenüberliegende Gebäude an, das sich in privater Hand befindet, hieß es. Auf den absehbaren Auszug der Finanzagentur der Deutschen Bank sollten die Gröpelinger jedoch nicht spekulieren, wie eine Nachfrage in Berlin ergibt: Mit dem Standort sei man sehr zufrieden, betont ein Unternehmenssprecher. „Wir wollen von hier aus auch künftig für unsere Kunden in Gröpelingen tätig sein.“

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