Neuer Quartiersplatz Ein schönes Plätzchen im Lindenhofquartier

In Gröpelingen soll die Brachfläche an der Ecke Geeststraße / Goosestraße in einen hübschen Quartiersplatz verwandelt werden. Im Spätsommer könnte das Ganze fertig sein.
15.04.2018, 08:54
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Ein schönes Plätzchen im Lindenhofquartier
Von Anne Gerling

Lindenhof. Ende der vergangenen Woche sind alle notwendigen Unterlagen dem Baureferat übergeben worden. Wenn alles glatt läuft, dann können die Bauarbeiten Ende Juni beginnen, hat nun auf der Sitzung des Gröpelinger Beirats Landschaftsarchitektin Tanja Piening mitgeteilt, die das Referat Planung beim Umweltbetrieb Bremen (UBB) leitet. Sie hat sich in den vergangenen Monaten intensiv mit der Fläche an der Ecke Goosestraße / Geeststraße beschäftigt und im vorigen Sommer gemeinsam mit den Anwohnern Ideen dazu gesammelt, wie die Dreiecksfläche am Umspannwerk schöner werden könnte, auf der bis vor einiger Zeit noch Stadtwerker-Häuser standen.

Für 15 Jahre hat die swb die Fläche nun der Stadt als Quartiersplatz überlassen; dies geht zurück auf eine Idee der Grünen-Fraktion, die der Gröpelinger Beirat aufgegriffen und an das Entwicklungsgremium für das Integrierte Entwicklungskonzept (IEK) Gröpelingen weitergeleitet hatte. Auf diese Weise konnten schließlich 70 000 Euro für die Umgestaltung des Platzes bereitgestellt werden.

Der zukünftige Quartiersplatz soll nun einen hellen Asphalt in einem sandigen Grundton bekommen, wie es ihn bereits in der Vasmerstraße im Ostertor gibt. Der Belag wiederum wird mit einem relaisartigen Muster bemalt, das das Schaltkreis-Motiv des benachbarten Umspannwerkes bildhaft aufgreift. Am Umspannwerk sollen verschiedene Gräser angepflanzt werden und auch drei neue Bäume sind auf dem Platz vorgesehen. Unter der markanten alten Rotbuche direkt an der Straßenecke sollen außerdem demnächst Farne wachsen. Und: Lose über den Platz verteilt werden einzelne Sitzhocker aufgestellt und auch einen Mülleimer wird es geben. Im Spätsommer soll das Ganze fertig sein.

Von der Aufwertung des Platzes versprechen sich die Verantwortlichen auch positive Nebeneffekte, was die beiden Schrottimmobilien der Hausnummern 132 und 134 an der Geeststraße angeht. Vielen Gröpelingern Bürgern sind die verfallenden Häuser seit Jahren ein Dorn im Auge. Hier sei man mittlerweile immerhin mit den Eigentümern im Gespräch, sagt der IEK-Gebietsbeauftragte Martin Karsten. Geprüft werde außerdem eine Anfrage des Gröpelinger Beirats. Dieser hatte auf Antrag der Linksfraktion beschlossen, den Platz nach dem Bremer Kommunisten und Widerstandskämpfer Willy Hundertmark zu benennen.

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