Grünflächen

Grüner Treffpunkt vor dem Einkaufszentrum

Lange dümpelte der nördliche Teil des sogenannten Bananengrundstücks zwischen Waterfront und Hafenrandstraße vor sich hin. In den kommenden Monaten wird die Fläche nun neu hergerichtet.
18.01.2021, 05:00
Lesedauer: 1 Min
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Grüner Treffpunkt vor dem Einkaufszentrum
Von Anne Gerling

Von oben betrachtet sehen die beiden Grundstücke links und rechts der Ludwig-Plate-Straße entlang der Stapelfeldtstraße aus wie eine Banane – und genau diesem Umstand verdanken sie auch ihren Namen: Bananengrundstück. Zu Zeiten der AG-Weser waren diese Flächen für die Verlegung der Hafenbahn reserviert worden, seit 2012 gehören sie der Waterfront.

Deren Betreiber hatten sich damals zur Gestaltung und Pflege des Areals verpflichtet – dies bislang jedoch nur auf dem zur Tankstelle hin gelegenen Teil auch umgesetzt, die als Grünfläche mit Bäumen, Büschen und Rasen angelegt wurde. Nachdem auf der Grundstücksspitze in Richtung Autobahnzubringer mittlerweile eine Park-and-ride-Fläche eingerichtet worden ist, soll es nun auch mit dem letzten Teilbereich nördlich der Ludwig-Plate-Straße vorangehen. Center-Managerin Kirsten Jackenkroll und Landschaftsarchitekt Matthias Kläser präsentierten im Bauausschuss des Gröpelinger Beirats, was dort konkret geplant und auch bereits mit dem Umweltressort abgestimmt ist.

Demnach soll auf der Fläche eine Wildblumenwiese angelegt werden, durch die hindurch ein Y-förmiger Betonsteinweg vom Parkplatz in Richtung Straßenbahnhaltestelle Use Akschen beziehungsweise in Richtung Einkaufszentrum führt. LED-Lichtmasten sorgen für eine gute Beleuchtung, zum Weg hin werden Fahrradbügel aufgestellt und sogenannte Enzis – große Sitzmöbel – laden zu einer kurzen Pause ein. In einem lockeren Raster sollen außerdem Eichen, Linden und Kirschbäume auf der Fläche angepflanzt werden.

„Wir suchen momentan nach einer Firma zur Umsetzung“, so Kläsen. „Wir würden gerne im März mit den Arbeiten anfangen und gehen von zehn Wochen Bauzeit aus.“ Bei der Entwicklung der Fläche haben ihm zufolge zwei Aspekte eine zentrale Rolle gespielt: Einerseits sollte ein Treffpunkt mit Scharnierfunktion zwischen Waterfront und Straßenbahnhaltestelle entstehen, andererseits ging es darum, eine Grünfläche zu schaffen, die das Mikroklima verbessern hilft und dem Naturschutz dient. Auch das Motiv der grün-blauen Wege zwischen Weser und Blockland habe man aufgegriffen.

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