Ein Besuch in der Tagesstätte Leben im eigenen Tempo

Spätestens seit Corona nehmen soziale und Pflegeeinrichtungen einen hohen Stellenwert in öffentlichen Diskursen ein. Doch wie sieht der Alltag dort aus? Ein Einblick in die Conpart-Tagesstätte.
11.01.2022, 05:00
Lesedauer: 4 Min
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Von Judith Kögler

"Morgen hätte Diego Maradona Geburtstag gehabt." "Den kenne ich. Das war ein Fußballspieler." "Ja genau. Sehr gut, Susanne." –  Es wird Kaffee nachgeschenkt. Max möchte auch noch einen, aber nur eine halbe Tasse. Mit Milch. Ingo steckt den Strohhalm aus Edelstahl in den Kaffeebecher, rührt damit kurz um. Er beugt sich zu Max herüber und steckt ihm behutsam das Trinkröhrchen in den Mundwinkel. Dieser schlürft eifrig, schwingt dabei vor und zurück. Max sitzt im Rollstuhl. Etwas gekrümmt, die Beine sind mithilfe einer Stütze hochgelagert, sein zierlicher Körper an die Lehne fixiert. Er ist 56 Jahre alt. Und schwerbehindert. Wie auch Susanne und viele weitere in der Conpart-Tagesstätte.

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