Natur und Wohnen

Ideen für Nutzung und Bebauung der Bremer Galopprennbahn

Studierende der Jade Hochschule aus Oldenburg haben sich mit der Neugestaltung des Bremer Rennbahngeländes auseinandergesetzt. Ihre Ideen werden noch bis zum 24. Februar in der Sparkasse am Brill ausgestellt.
19.02.2020, 23:36
Lesedauer: 2 Min
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Von Jörg Teichfischer
Ideen für Nutzung und Bebauung der Bremer Galopprennbahn

Die Jury-Mitglieder (mit Mappe v.li.) Thomas Fürst, Nicola Oppermann, Falk Wagner und Michael Jonitz lassen sich von den Studenten (v.r.) Siemen Visser und Marcel Pollmann das Modell erklären. Im Hintergrund ihr Kommilitone Henrik Borchers.

Roland Scheitz

Ideen für eine Bebauung der Galopprennbahn werden noch bis Montag, 24. Februar, in der Sparkasse am Brill ausgestellt. Studierende der Jade Hochschule aus Oldenburg unter Leitung von Professor Hartmut Stechow hatten sich im Rahmen ihres Studiums mit der Neugestaltung des Geländes in Sebaldsbrück auseinandergesetzt.

Zwölf Arbeiten sind aus der Aufgabe, für das rund 30 Hektar große Gebiet eine Planung vorzulegen, entstanden. Anfang der Woche wurden die Ergebnisse im Finanz-Centrum Am Brill ausgestellt und von einer Jury bewertet.

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Die Studierenden hatten zuvor das städtebauliche Umfeld der Galopprennbahn analysiert, um Kriterien für ihre Ideen zu erstellen. Heraus kam eine Vielzahl von unterschiedlichen Möglichkeiten für das Planungsgebiet, die allerdings zum Teil nicht berücksichtigen, dass die Bebauung des Gebietes durch Volksentscheid abgelehnt wurde.

Die Ergebnisse bewegen sich überwiegend von rein parkähnlichen Anlagen zur Entspannung bis hin zu Freiflächen für sportliche und soziale Aktivitäten. Es gibt Gedanken zur Geländemodellierung und Reaktivierung von Wasserzügen und deren Abgrenzung mithilfe von Mauern, Hügeln und Deichen.

Zwei erste und ein zweiter Platz

Die Jury, bestehend aus Thomas Fürst, Vorstandsmitglied Sparkasse Bremen, Michael Jonitz, Vorsitzender der CDU Mitte/Östliche Vorstadt und Mitglied der Deputation für Mobilität, Bau und Stadtentwicklung, Tom Lecke-Lopatta, Senat für Klimaschutz, Umwelt, Mobilität, Stadtentwicklung und Wohnungsbau, Referent für Flächennutzung und gesamtstädtische Standortplanung, Senatsrat a. D. Edo Lübbing-von Gaertner, Klaus Reis, Leiter des Botanischen Gartens Oldenburg, und Falk Wagner, Sprecher für Bau, Wohnen und Stadtentwicklung der SPD-Fraktion im Land Bremen, entschied sich dafür, zwei erste und einen zweiten Platz zu vergeben.

Platz eins und 250 Euro erhält die Studierendengruppe, die unter anderem „Tiny Häuser“ in einer Naturlandschaft integriert hat. Als Gegenpol zur Sternwarte sind in ihren Ideen Sternzeichen in den Boden eingelassen und es gibt eine Eventfläche mit einer Düne dazwischen als Schallschutzdeich.

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Ebenfalls den ersten Platz und 250 Euro erhält der Vorschlag, eine Art Innovationszentrum auf dem Terrain zu errichten, in dem sich alle möglichen Branchen und Personen treffen können.

Laut Hartmut Stechow könnte tatsächlich etwas von den Planungen seiner Studierenden bei der Neugestaltung des Geländes umgesetzt werden.

„Die Arbeiten dienen als Anregungen, aus denen man sich etwas herauspicken kann“, erklärt Professor Hartmut Stechow.

Weitere Informationen

Die Modelle und Entwürfe der Studierenden aus Oldenburg für das Galopprennbahn-Gelände sind noch bis Montag, 24. Februar, im Finanz-Centrum der Sparkasse, Am Brill 1-3, zu sehen.

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