Fotoreportage über die Polizeipuppenbühne

Warum die Polizei ein Puppentheater hat

Grundschüler für das Thema Verkehrssicherheit zu begeistern ist gar nicht so einfach. Mit ihren Puppen Mia und Kai gelingt es aber der Polizei Bremen.
13.11.2019, 11:00
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Von Michael Matthey (Fotos) und Rebecca Sawicki (Text)

Erstklässler ruckeln auf ihren Stühlen. Zwei Mädchen in der letzten Reihe spielen ein Handklatschspiel, ein kleiner Junge schaut verträumt durch die Aula der Grundschule Arbergen. Die Polizistin Bettina Uhlenberg stupst ihn an und zeigt lächelnd in Richtung Bühne. Dort erklärt ihr Kollege Alfred Faust, wie sich Fußgänger an Ampeln verhalten sollten. Eingebettet ist seine Vorführung in das aktuelle Stück der Mobilen Präventions-Puppenbühne der Bremer Polizei.

Die Aufführungstage beginnen früh. Um kurz nach sieben Uhr treffen sich Alfred Faust, seit 2004 der Hauptverantwortliche der Puppenbühne, und seine ehrenamtlichen Helfer auf dem Gelände der Bereitschaftspolizei. Hier steht der Anhänger, in dem ihre Requisiten sind. Er wartet in einer Halle, die ein buntes Sammelsurium an Ausrüstung beherbergt: Einsatzmaterial neben Theaterrequisiten.

Zwei Vorstellungen spielt das Ensemble in der Aula der Grundschule Arbergen, erst vor der zweiten Klassenstufe, danach vor den Erstklässlern. Während der Vorstellung horchen die Schüler gebannt den Klappmaul-Puppen Mia und Kai.

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