Kritik an Hochpflasterung am Jan-Reiners-Weg CDU gegen Radler-Rennstrecke

Horn-Lehe. Die CDU-Beiratsfraktion Horn-Lehe ist nicht damit einverstanden, dass der Jan-Reiners-Weg durchgängig zu einer "Rennstrecke für Radfahrer" gemacht werden soll. Die Christdemokraten haben starke Sicherheitsbedenken und kritisieren die Pläne von Grünen und ADFC.
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Von Spa

Horn-Lehe. Die CDU-Beiratsfraktion Horn-Lehe ist nicht damit einverstanden, dass der Jan-Reiners-Weg durchgängig zu einer "Rennstrecke für Radfahrer" gemacht werden soll. Die Christdemokraten haben starke Sicherheitsbedenken und kritisieren die Pläne von Grünen und ADFC.

Bedenken hat die Partei "aufgrund der stark eingeschränkten Sichtverhältnisse zwischen Rad- und Autoverkehr im Bereich der Querung der Straße Am Lehester Deich". Sie spricht sich gegen die für dort geplante Hochpflasterung aus und warnt vor Gefahren für die Verkehrssicherheit: "Sowohl die Polizei als auch Stimmen aus der Freiwillige Feuerwehr Lehesterdeich sehen die bestehende Regelung, dass heranfahrende Fahrradfahrer auf die Querverkehre am Lehester Deich Rücksicht zu nehmen haben, als die sicherste Lösung an", betont CDU-Fraktionssprecher Stefan Quaß mit Blick auf die Planungen aus dem Hause des Verkehrssenators. Es gebe an dieser Stelle keinen Handlungsbedarf. Ein Polizeivertreter hatte laut Quaß erst kürzlich im Verkehrsausschuss des Beirats bestätigt, dass aufgrund der gebotenen gegenseitigen Rücksichtnahme aller Verkehrsteilnehmer der Lehester Deich kein Unfallschwerpunkt sei. "Ein Fahrradverkehr, der animiert durch eine veränderte Vorfahrtsregelung zukünftig mit hoher Geschwindigkeit in den dortigen Kreuzungsbereich hineinsprintet, stellt hingegen eine akute Gefahr für die Verkehrssicherheit dar", gibt Quaß zu bedenken.

Die Sorge um die Verkehrssicherheit am Lehester Deich ist aber nicht der einzige Grund für die ablehnende Haltung der Horn-Leher CDU. Die Kosten für die neue Beschilderung, die Hochpflasterung und das Durchziehen des Radwegbelages beziffert Quaß "auf einen ordentlichen fünfstelligen Betrag." Geld, das aus seiner Sicht für wesentlich sinnvollere Angelegenheiten im Stadtteil ausgegeben werden könne.

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