DFKI

Forschungszentrum für KI erweitert Kapazitäten

Das Deutsche Forschungszentrum für Künstliche Intelligenz investiert in Bremen 13 Millionen Euro in einen Erweiterungsbau. Sie soll unter anderem einen Mondkrater beherbergen.
06.05.2020, 06:29
Lesedauer: 1 Min
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Forschungszentrum für KI erweitert Kapazitäten
Von Peter Hanuschke
Forschungszentrum für KI erweitert Kapazitäten

Das Deutsche Forschungszentrums für Künstliche Intelligenz investiert in Bremen im Technologiepark 13 Millionen Euro in einen Erweiterungsbau. 4,3 Millionen Euro kommen davon vom Europäischen Fonds für regionale Entwicklung. Der Entwurf für den Erweiterungsbau kommt von der Hidde Timmermann Architekten GmbH aus Braunschweig.

THOMAS FRANK

Der Standort Bremen des Deutschen Forschungszentrums für Künstliche Intelligenz (DFKI) wird größer: In dieser Woche haben die Arbeiten für den Erweiterungsbau im Technologiepark begonnen. Die Forschungseinrichtung soll um neue Testanlagen, Werkstätten und Integrationsräume ergänzt werden.

Auf rund 4500 Quadratmetern Baufläche entsteht ein Anbau mit ergänzenden Räumlichkeiten für die zwei Bremer Forschungsbereiche Robotics Innovation Center und Cyber-Physical Systems. Dafür werden etwa 13 Millionen Euro investiert, von denen 4,3 Millionen Euro aus dem Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (Efre) stammen. Die weiteren rund zwei Drittel der Baukosten finanziert das DFKI aus eigenen Mitteln. Die Baumaßnahme soll im August 2021 abgeschlossen sein.

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Das erste eigene Gebäude mit seiner europaweit einmaligen maritimen Explorationshalle wurde 2013 eröffnet. Mit dem Erweiterungsbau reagiert das DFKI nach eigenen Angaben auf das Wachstum am Standort Bremen und schafft neuen Raum für Forschungsthemen wie Mensch-Maschine-Kooperation und Weltraumrobotik. Das Kernstück ist eine 17 Meter hohe Multifunktionshalle, die künftig den Mondkrater-Nachbau aus dem Nachbargebäude in der Robert-Hooke-Straße 5 beherbergt und vom Foyer aus eingesehen werden kann.

Durch einen Deckenkran mit einer Tragkraft von 12,5 Tonnen und weitläufigen Projektflächen können in der neuen Halle auch große Systeme eingesetzt und vielseitige Forschungsprojekte verfolgt werden. Zusammen mit der bereits bestehenden Maritimen Explorationshalle und ihrem 3,4 Millionen Liter fassenden Salzwasserbecken entstehe so eine einzigartige Forschungslandschaft für die Weltraum-, Terrestrische und die Maritime Robotik, so das DFKI. Das DFKI mit seinen sieben Standorten wurde 1988 als gemeinnützige Public-Private Partnership gegründet. Es gilt als führende wirtschaftsnahe Forschungseinrichtung Deutschlands.

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