Theater InCognito feiert morgen Premiere mit Lessingstück

Minnas Liebe zu Tellheim

Horn-Lehe. Eine starke Frau hat Franz Eggstein in den vergangenen Wochen fast den Schlaf geraubt. Das Stück "Minna von Barnhelm" hat nach arbeitsreichen und anstrengenden Proben morgen Premiere. Der Regisseur ist zufrieden, mit Spannung erwartet das Ensemble die Aufführungen. Denn mit seiner Inszenierung des Klassikers "Minna von Barnhelm" von Lessing betritt das Theater InCognito Neuland.
03.02.2011, 05:00
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Minnas Liebe zu Tellheim
Von Andreas D. Becker

Horn-Lehe. Eine starke Frau hat Franz Eggstein in den vergangenen Wochen fast den Schlaf geraubt. Das Stück "Minna von Barnhelm" hat nach arbeitsreichen und anstrengenden Proben morgen Premiere. Der Regisseur ist zufrieden, mit Spannung erwartet das Ensemble die Aufführungen. Denn mit seiner Inszenierung des Klassikers "Minna von Barnhelm" von Lessing betritt das Theater InCognito Neuland.

Nach einer Reihe experimenteller und moderner Stücke haben sich Eggstein und sein Kollege Roland Klahr diesmal für einen klassischen Stoff entschieden. "Wir wollten eine Frauenfigur in den Mittelpunkt stellen, und die Minna ist eine selbstbewusste, starke Figur", erklärt Eggstein die Auswahl des Stücks.

Die 22-jährige Lilith Rüschenpöhler aus Paderborn ist zum ersten Mal dabei und spielt mit der Minna gleich eine Hauptrolle. "Etwas aufgeregt bin ich natürlich, das bleibt nicht aus", erzählt sie mit Hinblick auf die Premiere. In Bremen studiert sie Philosophie und Politik. Seit November wurde jedes Wochenende geprobt. "Das war viel Arbeit, hat aber auch viel Spaß gemacht", sagt sie.

Das Stück, das Gotthold Ephraim Lessing anno 1767 fertigstellt, erzählt die Geschichte von Minna von Barnhelm und ihrer Liebe zu Major von Tellheim in der Zeit des dreißigjährigen Krieges. "Die Figur des Tellheim wird zumindest im ersten Teil durch den militärischen Drill und eine gewisse Steifheit charakterisiert. Das ist mal etwas Anderes", sagt der 21-jährige Psychologiestudent Niccolo von Blanckenburg über seine Rolle.

Minna im Theatersaal der Uni: Premiere am 4. Februar, weiter 5., 8., 9., 11., 12. und 15. Februar, immer 20 Uhr. Eintritt sechs/vier Euro.

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