Neues Gebäude für die Laserforschung

Horn-Lehe (scd). Die Universität Bremen wächst ein weiteres gutes Stück: Für die Laserforschung in Bremen: In der Klagenfurter Straße wurde jetzt das Richtfest für das neue ingenieurwissenschaftliche Forschungsgebäudes "LION" gefeiert. In das stattliche Gebäude inklusive Inventar werden 15,4 Millionen Euro investiert. Voraussichtlich Mitte nächsten Jahres soll es fertiggestellt werden.
31.03.2011, 05:00
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Neues Gebäude für die Laserforschung
Von Detlev Scheil

Horn-Lehe (scd). Die Universität Bremen wächst ein weiteres gutes Stück: Für die Laserforschung in Bremen: In der Klagenfurter Straße wurde jetzt das Richtfest für das neue ingenieurwissenschaftliche Forschungsgebäudes "LION" gefeiert. In das stattliche Gebäude inklusive Inventar werden 15,4 Millionen Euro investiert. Voraussichtlich Mitte nächsten Jahres soll es fertiggestellt werden.

Der Neubau hat laut der Senatorin für Bildung und Wissenschaft Renate Jürgens-Pieper sowie der Professoren Rolf Drechsler, Konrektor für Forschung, und Frank Vollertsen, Leiter des Bremer Instituts für angewandte Strahltechnik (BIAS) und Hochschullehrer im Fachbereich Produktionstechnik, eine große Bedeutung für die Weiterentwicklung und den Profilbildungsprozess der Universität.

Der Name "LION" leitet sich aus der Zweckbestimmung des Gebäudes her und ist die Kurzform von "Licht- und Optische Technologien Norddeutschland". Land und Universität investieren damit in die Weiterentwicklung der Laserforschung. Womit sich die Wissenschaftler auf diesem Gebiet genau beschäftigen, berichtete die Hauptausgabe dieser Zeitung kürzlich ausführlich auf der Bildungsseite. Für die geplanten Forschungstätigkeiten muss das Gebäude ganz speziellen Anforderungen gerecht werden. So wird zum Beispiel die neue Laserhalle, die einen Teil der insgesamt rund 3000 Quadratmeter großen Nutzfläche einnimmt, auch beim Arbeiten mit neuen Strahlquellen hinsichtlich der arbeits- und sicherheitsrechtlichen Vorschriften auf dem neuesten Stand sein. Eine Besonderheit des neuen Forschungsgebäudes ist außerdem die Einrichtung von "Reinräumen", die durch eine äußerst aufwendige Filtertechnik absolut staubfreie und konstant klimatisierte Luftverhältnisse garantieren. Auch Räume für eine Werkstatt,

einen neuen Hörsaal und eine Bibliothek sind vorgesehen.

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