Wahl an der Universität Bremen verschoben

Bremer Studierende wollen Asta verklagen

Die linke Studierendenliste Afa will den Streit mit dem amtierenden Studierendenparlament Asta an der Uni Bremen vor das Gericht bringen. Dafür haben die Afa-Vertreter nun eine Crowdfunding-Aktion gestartet.
28.05.2020, 09:53
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Bremer Studierende wollen Asta verklagen
Von Maren Beneke
Bremer Studierende wollen Asta verklagen

Das Aussetzen der regulären Wahl des Studierendenrats an der Uni Bremen sorgt für Streit. (Archivbild)

Christian Walter

Der Streit um die ursprünglich für Juni geplanten Asta-Wahlen an der Universität Bremen geht in die nächste Runde: Am Mittwoch kündigte die linke Studierendenliste „Asta für alle“ (Afa) an, den amtierenden Asta, also das Studierendenparlament, verklagen zu wollen. Um die entsprechenden Anwaltskosten zu stemmen, ist im Namen der Liste ein Spendenaufruf über eine Crowdfundingplattform gestartet worden. Bis Mittwochabend kamen etwa 300 Euro zusammen. „Die Hochschulen und Universitäten leben von ihrer demokratischen Verfasstheit und sind Keimzelle der demokratischen Kultur in Deutschland“, heißt es in dem Aufruf. Und weiter: „Ausgerechnet jetzt in der Corona-Krise droht aber gerade dieses demokratische Fundament ins Wanken zu geraten.“

Anfang des Monats hatte eine Mehrheit der Wahlprüfungskommission des Studierendenparlaments dafür gestimmt, die reguläre Wahl des Studierendenrats am 26. Juni auf das kommende Jahr zu verschieben. In die Öffentlichkeit getragen wurde der Zwist vor allem durch Sebastian Schmugler, Vorsitzender der Bremer Jusos und außerparlamentarisches Afa-Mitglied.

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