Kunterbuntes Quartiersfest beim Jugendhaus Curiestraße

Viel zum Gucken und Klönen

Bereits zum fünften Mal konnten Besucher des Quartiersfestes auf dem Gelände des Jugendhauses in der Curiestraße informative sowie spaßige Stationen für Jung und Alt besuchen. Organisiert wurde das Quartiersfest vom "Runden Tisch Jugend" und der Stiftung Alten Eichen.
06.06.2013, 05:00
Lesedauer: 2 Min
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Von Ina Schulze

Bereits zum fünften Mal konnten Besucher des Quartiersfestes auf dem Gelände des Jugendhauses in der Curiestraße informative sowie spaßige Stationen für Jung und Alt besuchen. Organisiert wurde das Quartiersfest vom "Runden Tisch Jugend" und der Stiftung Alten Eichen.

Horn-Lehe. Bei einem leckeren Eis ein bisschen auf dem kleinen Flohmarkt stöbern, ein Feuerwehrauto mal genau unter die Lupe nehmen oder sich bei Kaffee und Kuchen über die Veränderungen im Stadtteil austauschen – das und vieles mehr konnten Besucherinnen und Besucher des Quartiersfestes in Horn-Lehe erleben.

Bereits zum fünften Mal ging es kunterbunt beim Jugendhaus zu. Neben den Flohmarktständen mit Kleidung und Spielzeug waren auch soziale Einrichtungen wie die Stiftung Alten Eichen vertreten und informierten über ihre Arbeit.Und die Polizei codierte kostenlos Fahrräder.

Ein besonderer Höhepunkt war wie bereits in den vergangenen Jahren das Einsatzfahrzeug der Freiwilligen Feuerwehr Lehesterdeich. Vor allem die unter Zehnjährigen seien laut Jugendwart Michael Thiele mächtig interessiert an der Arbeit der Feuerwehr.

Zusammenhalt stärken

"Alleine kann man ein Feuer nicht ausmachen", sagte Thiele und hob auf den Teamgeist ab. Um das Zusammengehörigkeitsgefühl zu stärken, würden die Jugendlichen nicht nur Grundlagen des Brandschutzes und der Brandbekämpfung in der Jugendfeuerwehr lernen, sondern auch gemeinsam ins Zeltlager fahren und vieles mehr unternehmen.

Beim Quartiersfest konnten die Mädchen und Jungen schon einmal ihre Löschqualitäten beim Zielschießen mit der Kübelspritze beweisen. Eine Bratwurst zur Stärkung gab es gleich noch dazu.

Aus der Bewegungshalle des Jugendhauses Horn-Lehe hallte währenddessen Gelächter heraus. Dort veranstaltete Gunnar Erxleben vom Regionalteam Ost im Verein Verein zur Förderung akzeptierender Jugendarbeit (Vaja) ein Tischtennisturnier. Die Teilnehmer waren mit Ehrgeiz dabei. Auch die Seifenblasen, das Balancieren auf der Slackline und die Musik von Vaja-Vereinsmitgliedern sorgten für reichlich Abwechslung und Spaß.

"Unser Ziel ist es, für die Bewohner des Quartiers Angebote zu schaffen und sie einzubinden", sagte Gunnar Erxleben. Daher sei es auch wichtig, sich auf so einem Fest kennenzulernen, zu vernetzen und auch das Vertrauen herzustellen.

Das sehen Sigrid König und Catharina Hanke aus Horn-Lehe genauso. Bei Kaffee und Kuchen diskutierten sie voller Sorge über die mögliche bevorstehende soziale Entmischung im Quartier. Die Mieten würden immer teurer und Familien laut Hanke dazu zwingen wegzuziehen. "Die Kinder sind hier eingebunden und gehen hier zur Schule. Sie haben ein Recht darauf, hier bleiben zu können", fand Catharina Hanke, Sprecherin des Beirats Horn-Lehe.

Ihre Gesprächspartnerein Sigrid König fühlt sich mit dem Jugendhaus sehr verbunden, da sie selbst einmal dort tätig gewesen ist. Regelmäßig – auch durch das Fest – wieder an ihren ehemaligen Arbeitsort zurückzukehren, sei eine schöne Sache und unterstütze die gute Vernetzung im Stadtteil. Auch der SPD-Bundestagsabgeordnete Carsten Sieling besuchte mit seinen Kindern das Quartiersfest in der Curiestraße. "Es ist eine tolle Initiative und ein wichtiger Ort für die Kinder und Jugendlichen", fand Sieling. "Und es ist auch schön, dass es hier etwas gibt, wo alle umsonst teilnehmen können", unterstrich Eva Bärwolf vom Jugendhaus Horn-Lehe.

Zum krönenden Abschluss des Quartiersfestes und geselligen Beisammenseins trat der Clown Penny Penski auf. Mit seinen Späßen trieb der kunterbunte Tolpatsch die gute Laune der kleinen wie großen Besucher auf den Höhepunkt – und brachte alle immer wieder zum Lachen.

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