Grundsanierung als Ausgleichsmaßnahme für Bau der A 281 / Gewässer stark verlandet Bagger reinigt Gräben im Park links der Weser

Kirchhuchting. Spaziergänger wundern sich. Besucher sind irritiert. Die derzeitigen Bauarbeiten im Park links der Weser liefern Gesprächsstoff.
14.03.2011, 05:00
Lesedauer: 1 Min
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Von Mario Assmann

Kirchhuchting. Spaziergänger wundern sich. Besucher sind irritiert. Die derzeitigen Bauarbeiten im Park links der Weser liefern Gesprächsstoff.

Täglich begegneten ihr fragende Gesichter, sagt Parkverwalterin Susanne Nobel. Jeden Tag müsse sie über den Grund für Bagger und Lastwagen entlang des Heulandswegs aufklären. Anlass für den Maschinenlärm und Folienzaun: Die Gräben sowie die Durchlässe unter den Graben-Überfahrten werden gründlich saniert. Außerdem werden sogenannten Grüppen angelegt. "Das sind langgestreckte Bodensenken, in denen sich im Frühjahr das Wasser länger hält", erläutert Nobel.

Bei den Arbeiten an den bestehenden Gräben geht es nicht allein um die Reinigung, sondern um die Wiederherstellung. "Die Verlandung ist bereits sehr weit fortgeschritten", berichtet Nobel. Einige Grabenabschnitte hätten selbst im vergangenem nassen Herbst kein Wasser geführt. Nach dem Mähen der Uferböschung, des Grabenröhrichts, sei dies gut zu erkennen gewesen, sagt die Parkverwalterin.

Der aktuelle Wasserstand gehe auf die verschlossenen Rohrdurchlässe unterhalb der Überfahrten zurück. Die Folge: Die ausgehobene Erde muss abgefahren werden. Optimal ließe sich das bei Frost bewerkstelligen, um Flurschäden durch die Transportfahrzeuge zu vermeiden, meint Nobel. Erhebliche Belastungen wären im Herbst, bei nassen Wiesen und Weiden eingetreten. Die Arbeiten am Heulandsweg sind eine Ausgleichsmaßnahme für den Bau der A 281. Ist das Vorhaben abgeschlossen, heißt es vom Trägerverein "Park links der Weser" weiter, könne wieder eine typische Grabenvegetation entstehen. Sie bietet seltenen Tierarten einen Lebensraum.

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