Beirat Huchting: Lücken müssen geschlossen werden "Lärmschutz reicht nicht"

Huchting. Die Lärmschutzwände an der Bahnstrecke Bremen-Oldenburg reichen dem Beirat Huchting nicht aus für die vorausgesagte Verdichtung des Güterverkehrs nach Einweihung des Jade-Weser-Ports in Wilhelmshaven. Mit Unterstützung der Regionalkonferenz Bahnlärm wollen die Huchtinger erreichen, dass vor allem im Bereich der Brücken die Lücken im Lärmschutz weiter geschlossen werden. Im Verkehrsausschuss des Beirats wurden am Montag zwei Möglichkeiten aufgezeigt: entweder Verbesserungen der Lärmschutzwände an den Brückenköpfen oder Ersetzen der beiden stählernen Brücken im Bereich des Stadtteils durch Betonbrücken.
03.03.2011, 05:00
Lesedauer: 1 Min
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Von REINER HAASE

Huchting. Die Lärmschutzwände an der Bahnstrecke Bremen-Oldenburg reichen dem Beirat Huchting nicht aus für die vorausgesagte Verdichtung des Güterverkehrs nach Einweihung des Jade-Weser-Ports in Wilhelmshaven. Mit Unterstützung der Regionalkonferenz Bahnlärm wollen die Huchtinger erreichen, dass vor allem im Bereich der Brücken die Lücken im Lärmschutz weiter geschlossen werden. Im Verkehrsausschuss des Beirats wurden am Montag zwei Möglichkeiten aufgezeigt: entweder Verbesserungen der Lärmschutzwände an den Brückenköpfen oder Ersetzen der beiden stählernen Brücken im Bereich des Stadtteils durch Betonbrücken.

Weil etliche Güterzüge aus Richtung Oldenburg/Wilhelmshaven das Güterverkehrszentrum ansteuern, fordert der Beirat außerdem zum Schutz der Grollander Anwohner ein neues Gleis, das aus Richtung Oldenburg direkt ins Güterverkehrszentrum führt. "Bisher werden die Grollander von jedem Zug zweimal belästigt", erläutert Ortsamtsleiter Uwe Martin. Die Züge fahren durch Grolland bis zur Neustadt und wieder zurück durch Grolland Richtung GVZ. Wegen der Zunahme des Güterverkehrs wird auch noch gefordert, den Bahnübergang Wardamm zu schließen und durch eine Brücke oder eine Unterführung zu ersetzen.

Zum Schutz der Radfahrer fordern der Beirat Huchting und der Beirat Strom jetzt Markierungen auf der Fahrbahn, die einen Radfahrstreifen kennzeichnet. Weil etliche Kinder und Jugendliche aus Strom Huchtinger Schulen besuchen, war der Bau eines separaten Radwegs auf dem Deich entlang der Straße gefordert worden. Das ist am Naturschutz gescheitert. Weil die schmale Straße von Autos aus und in Richtung Güterverkehrszentrum zurzeit des Berufsverkehrs sehr stark und teilweise auch rasant befahren wird, fordert der Verkehrsausschuss zwei Einengungen der Fahrbahn.

Eine Bedarfsampel soll Fußgängern das Überqueren der Huchtinger Heerstraße in Höhe der Alten Heerstraße erleichtern. Diese Forderung stehe schon lange auf der Wunschliste des Beirats, werde aber immer dringlicher, weil der Verkehr zunehme und parkende Autos den Bereich unübersichtlich machen, erläutert Ortsamtsleiter Martin. Überdies würden die Hochwasser-Umsiedler, die im Wohnquartier Blanker Hans leben, immer älter und hätten Probleme, die Straßenseite zu wechseln.

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