Huchting Teilnehmerrekord beim 13. Sodenmattseefest

Sodenmatt. Eisiger Wind konnte den Besuchern nichts anhaben. In Scharen machten sie sich am Sonnabend auf den Weg zum Sodenmattseefest, das schon zum 13. Mal gefeiert wurde.
23.06.2010, 08:20
Lesedauer: 2 Min
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Von Elke Lutzebäck

Sodenmatt. Eisiger Wind konnte den Besuchern nichts anhaben. In Scharen machten sie sich am Sonnabend auf den Weg zum Sodenmattseefest, das schon zum 13. Mal gefeiert wurde. Turbulent und kunterbunt ging es in Huchting zu, die Stimmung war ausgelassen und fröhlich.

'Es sind so viele Teilnehmer wie noch nie. Über 40 Vereine, Institutionen, Verbände und Organisationen haben sich beteiligt', strahlte Quartiersmanagerin Inga Neumann über das ganze Gesicht. Sie hatte die große Sause gemeinsam mit Jürgen Rieche von der Stadtteilfarm und Eberhard Junge vom Huchtinger Beirat organisiert. 'Das erste Sodenmattseefest wurde anlässlich der Wiedereröffnung des Badesees veranstaltet', erzählte sie, während die Sambagruppe Jacaré in bunten Kostümen ihre Runden auf dem Gelände drehte. Die Truppe versprühte dabei südamerikanische Stimmung, trotzte so dem kalten Wind und heizte den Besuchern immerhin musikalisch ein.

Ausblick vom Kran

An diversen Spielstationen kam vor allem der Nachwuchs auf seine Kosten. Da wurde mit Bällen auf Dosen geworfen, in der Hoffnung auf Gewinne an Glücksrädern gedreht, auf Seilen balanciert, über einen Barfußpfad marschiert und in einem Bassin nach Fischen geangelt. Am Stand des Jugendfreizeitheims lieferten sich Eltern und Sprösslinge an Mini-Tischtennisplatten ein Match oder versuchten beim Krocket bunte Bälle durch Drahtbügel zu bugsieren.

Die Polizei war unter anderem mit einem Motorrad vorgefahren, auf dem Mädchen und Jungen sichtlich angetan Probesitzen durften. Im Arbeitskorb eines hydraulischen Krans ließen sich Leute in schwindelerregende Höhe befördern und genossen die Aussicht auf den See, aus dem zur Feier des Tages eine Wasserfontäne schoss.

Die Möglichkeiten schienen unbegrenzt. Sogar ein auf Kinder zugeschnittenes Bungee-Jumping-Trampolin war auf dem Areal der Stadteilfarm aufgestellt worden. Ungeduldig warteten Kinder und Jugendliche darauf, endlich an die Reihe zu kommen und ebenfalls vergnügt hüpfen zu können.

Von Jugendlichen, die sich als Bands auf einer Bühne präsentieren, gab es ordentlich was auf die Ohren. Unzählige Leute schlenderten gemütlich über die Flaniermeile, trafen alte Bekannte, setzten sich zum Bier zusammen und klönten. Das kulinarische Angebot ließ ebenfalls keine Wünsche offen, die Gäste hatten die Qual der Wahl.

'Bis auf das Wetter bin ich sehr zufrieden. Obwohl es kalt und dadurch ungemütlich war, waren trotzdem so viele da, das finde ich toll', bilanzierte Quartiersmanagerin Inga Neumann später. Schnell fügte sie noch hinzu: 'Ich habe positive Rückmeldung von den Leuten bekommen, die hier ihre Stände hatten. Die waren alle gut besucht.'

Die erfreuliche Resonanz sowie die hohe Beteiligung der Fest-Mitstreiter einerseits, und der starke Besucherandrang andererseits, machten deutlich, dass sich das Spektakel längst im Stadtteil etabliert hat. Demnach steht wohl auch einer 14. Ausgabe im kommenden Jahr nichts im Weg.

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