Bremer Schuldenuhr

40,27 Euro pro Sekunde: Pro-Kopf-Verschuldung wächst

Am Donnerstag hat Carl Kau, Vorstand des Bundes der Steuerzahler in Bremen, die Schuldenuhr umgestellt. Zu diesem Zeitpunkt zeigte sie einen Schuldenstand von 21,89 Milliarden Euro an.
29.04.2021, 15:34
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40,27 Euro pro Sekunde: Pro-Kopf-Verschuldung wächst
Von Michael Brandt
40,27 Euro pro Sekunde: Pro-Kopf-Verschuldung wächst

Die Bremer Schulden werden in der Altstadt auf der Schuldenuhr angezeigt.

Sina Schuldt

Pro Sekunde wächst der Bremer Schuldenberg um 40,27 Euro. Am Donnerstag hat Carl Kau, Vorstand des Bundes der Steuerzahler in Bremen, die Uhr entsprechend umgestellt. Zu diesem Zeitpunkt zeigte die Digitaluhr einen Schuldenstand von 21,89 Milliarden Euro an. Der Bund der Steuerzahler hat ausgerechnet, dass der Gesamtbetrag der Schulden bis Jahresende auf 22,85 Milliarden anwachsen wird.

Zwar wachse die Bremer Verschuldung in diesem Jahr langsamer als noch im Rekordjahr 2020, mit insgesamt 1,27 Milliarden Euro falle die Neuverschuldung 2021 dennoch höher aus als notwendig, kritisiert Kau in einer Mitteilung. „Der vordergründig mit der Corona-Pandemie begründete und vollständig schuldenfinanzierte Bremen-Fonds enthält zu viele Maßnahmen, die mit der Pandemiebewältigung nicht das Geringste zu tun haben. Im Windschatten der Pandemie hebelt das rot-grün-rote Mehrheitsbündnis die Schuldenbremse aus, um allgemeine staatliche Aufgaben und kostspielige politische Vorhaben kreditfinanzierten zu können“, lautet sein Vorwurf an die Koalition.

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