Neue Show in Bremen Ausflug ins Winterwunderland

Märchenhafte Weihnachtsträume im Metropol-Theater: Am 20. und 21. Dezember gastiert dort der Russian Circus on Ice mit seiner neuen „Wintermärchen-Show“.
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Ausflug ins Winterwunderland
Von Sigrid Schuer

„Schneeflocken sind Meisterwerke, die vom Himmel fallen“, befand der Schriftsteller Peter F. Keller. Am Wochenende fielen in diesem Jahr die ersten dieser Meisterwerke vom Himmel und gaben einen Vorgeschmack darauf, wie es denn zu Weihnachten in einem Winterwunderland aussehen könnte. Denn die Sehnsucht nach „White Christmas“, wie es einst Bing Crosby besang, ist ja in jedem Winter da. Wenn es an Heiligabend mal wieder nichts mit weißer Weihnacht werden sollte, dann gibt es zumindest einen Vorgeschmack darauf bei der neuen „Wintermärchen“-Show des Russian Circus on Ice, der diesen Donnerstag und Freitag, 20. und 21. Dezember, jeweils um 19 Uhr im Metropol-Theater am Richtweg gastiert.

Seit 50 Jahren Eiszirkus

Seit mittlerweile einem halben Jahrhundert zaubert der Eiszirkus, dessen Macher als Erfinder dieses Genres gelten, immer wieder neue Märchenwelten auf das Eis, zuletzt die „Schneekönigin“ nach dem Märchen des berühmten dänischen Dichters Hans Christian Andersen, dessen bildkünstlerischem Schaffen die Kunsthalle ja gerade eine Sonderausstellung gewidmet hat, die noch bis 24. Februar 2019 zu sehen ist.

Das populäre Märchen zeigt, welch große Bedeutung Freundschaft, Liebe und Tapferkeit im Leben haben. Andersen erzählt von einem Zauberspiegel, den der Teufel schuf und der alles Schöne hässlich und alles Böse schön wirken ließ. Eines Tages zersprang der Spiegel in tausend Splitter, die sich über die ganze Welt verteilten. Derjenige, dessen Herz von solch einem Splitter getroffen wurde, dem gefror es zu einem Eisklumpen. Und wie es eben so im Märchen ist, kann nur die wahre Liebe den Fluch der Schneekönigin brechen. Weihnachten ist die Zeit der geheimnisvollen Wünsche und damit auch der Märchen.

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Nicht nur Dänemark, sondern auch Russland ist für seine Märchen bekannt. Eines der schönsten Ballette schuf der französisch-russische Choreograf Marius Petipa zu der Musik von Pjotr Illitsch Tschaikowskij, nach der 1816 erschienenen Novelle „Nussknacker und Mäusekönig“ des Romantikers E.T.A. Hoffmann. Und der Nussknacker ist auch wesentlicher Bestandteil der neuen Russian-Circus on-Ice-Show „Wintermärchen“, der Name ist Programm.

300 farbenfrohe Kostüme

So verspricht das Produktionsteam, wie schon in der „Schneekönigin“, das Publikum in den tiefen, schneebedeckten Winterwald des hohen Nordens zu entführen, auf den ausgelassenen Geburtstagsball der Winterfee, der in ihrem Glitzer-Schloss viele berühmte Fantasie- und Märchenfiguren ihre Reverenz erweisen und ihre Geschichte erzählen: Alice im Wunderland, die Zirkusprinzessin, Prinzen und Feen, aber auch der Nussknacker und Andersens Schneekönigin, der das Publikum hier wieder begegnet. Und der Nussknacker erzählt die Geschichte des Mädchens Marie, das unter dem Weihnachtsbaum mit ihrem heiß geliebten Spielzeug-Geschenk im Arm einschläft und in dessen Träumen der Nussknacker plötzlich lebendig wird.

Das Ensemble des russischen Eiszirkus, das aus universal talentierten Eiskunstläufern besteht, die auch mühelos als Akrobaten, Jongleure, Hochseilkünstler und Clowns über die ökologische Kunst-Eisfläche flitzen, steckt in insgesamt 300 farbenfrohen Kostümen. Denn Russland ist nicht nur bekannt für seine Märchen, sondern auch für seine große Eiskunstlauf- und Zirkustradition.

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„Ein Wintermärchen“, die neue Show des Russian Circus on Ice, ist am Donnerstag, 20. und Freitag, 21. Dezember, 19 Uhr, im Metropol-Theater am Richtweg zu sehen. Die Tickets kosten 51 und 61 Euro, Kinder zahlen 27 beziehungsweise 32 Euro. Sie sind unter anderem erhältlich bei Nordwest-Ticket im Pressehaus in der Martinistraße, unter Telefon 36 36 36.

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