Domsheide-Umbau

Behindertenbeauftragter fordert Halt an der Glocke

Die Diskussionen um den Umbau der Domsheide reißen nicht ab. Nun hat sich der Landesbehindertenbeauftragte zu Wort gemeldet und fordert eine Haltestelle zwischen Glocke und Altem Postamt.
19.12.2019, 19:51
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Von Frieda Ahrens
Behindertenbeauftragter fordert Halt an der Glocke

Bremens Landesbehindertenbeauftragter fordert, dass die Bahnen zukünftig zwischen dem alten Postamt und der Glocke halten sollen.

Frank Thomas Koch

Der Landesbehindertenbeauftragte Joachim Steinbrück hat sich in die Diskussion über die Neugestaltung der Haltestellen an der Domsheide eingeschaltet. Er setzt sich dafür ein, dass künftig alle Bahnen und Busse zwischen Glocke und Altem Postamt halten und abfahren. Wie der Landesbehindertenbeauftragte mitteilte, habe er sich entsprechend in einem Brief gegenüber Bürgermeister Andreas Bovenschulte (SPD), Bausenatorin Maike Schaefer (Grüne) und Wirtschaftssenatorin Kristina Vogt (Linke) geäußert.

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Bislang sind noch zwei Modelle im Rennen: Eines sieht vor – wie nun auch von Steinbrück gefordert –, dass An- und Abfahrten zwischen Konzerthaus und Post gebündelt werden; das andere geht von einer Verlegung der Haltestellen der Linien 4, 6, 8, 24 sowie 25 von ihrem bisherigen Haltepunkt etwa 50 Meter weiter in Richtung Wilhelm-Kaisen-Brücke aus. Auch innerhalb des Senats gibt es noch keine Einigung über eine der Varianten.

Steinbrück begründet seine Forderung nun damit, dass nur die Planungsalternative Glocke/Altes Postamt den gesetzlichen Anforderungen an eine barrierefreie Gestaltung des Nahverkehrsknotenpunktes Domsheide entsprechen würde. Für Menschen mit Mobilitätsbeeinträchtigungen seien kurze Umstiegswege und damit auch die Umstiegszeiten von großer Bedeutung.

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