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Bremen ist als Studienort beliebt

Im laufenden Wintersemester sind an den Hochschulen im Land Bremen insgesamt 37 674 Studierende eingeschrieben.
28.01.2019, 18:37
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Bremen ist als Studienort beliebt
Von Justus Randt
Bremen ist als Studienort beliebt

Im laufenden Wintersemester sind an den Hochschulen im Land Bremen insgesamt 37 674 Studierende eingeschrieben.

Swen Pförtner/dpa

Im laufenden Wintersemester sind an den Hochschulen im Land Bremen insgesamt 37 674 Studierende eingeschrieben. Im Wintersemester 2017/2018 waren es 37 799, teilt das Statistische Bundesamt Destatis in Wiesbaden mit. Der leichte Rückgang stehe im Widerspruch zum Trend, demzufolge bundesweit ein Anstieg der Studierendenzahl im Vergleichszeitraum von 2 844 978 auf 2 867 586 zu verzeichnen sei. Zum Vergleich: Niedersachsen legte im selben Zeitraum um 1,1 Prozent auf 211 229 Studierende zu. Aber es kommt nicht nur auf die Gesamtzahl an.

In anderer Hinsicht beispielsweise hat Bremens Nachbarland Einbußen zu verschmerzen: Im Studienjahr 2017 wurde in Niedersachsen mit 6850 Studierenden der größte Wanderungsverlust im Bundesvergleich festgestellt. Das bedeutet, dass zu Studienbeginn weniger junge Menschen aus anderen Bundesländern zu- als aus diesem Bundesland abgewandert sind, wie die Statistiker am Montag in Wiesbaden erklärten.

Im Studienjahr 2017 hatten insgesamt zehn Bundesländer bei Studienanfängern einen positiven Wanderungssaldo. Nach Berlin mit gut 4100 Studierenden im ersten Semester war der Zugewinn in Hamburg mit 3837 am höchsten. Dahinter folgten die Bundesländer Hessen (2256) und Sachsen (2059) – und nicht zu vergessen: Bremen mit einem Plus von 2032 Studierenden auf der statistischen Habenseite.

Neben Niedersachsen mussten 2017 Schleswig-Holstein (minus 4900) und Brandenburg (minus 2800) die größten Wanderungsverluste hinnehmen. Auch Rheinland-Pfalz (minus 2000), Baden-Württemberg (minus 1100) und Bayern (minus 100) hatten negative Wanderungssalden.

Der Wanderungssaldo gilt laut Destatis als Indikator für die überregionale Attraktivität der Hochschulstandorte. Es werden allerdings nur Studienanfänger berücksichtigt, die ihre Hochschulzugangsberechtigung in Deutschland erworben haben.

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