Bremer Jungenbüro Kickern als Türöffner

Das Bremer Jungenbüro berät Jungen und junge Männer, die Gewalt erlebt haben. Vieles habe sich durch die Pandemie verändert, sagen die Berater Alex Sott und Rolf Tiemann.
24.04.2022, 16:00
Lesedauer: 3 Min
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Von Matthias Holthaus

„Die Coronapandemie war für alle eine Belastung“, erzählt Alex Sott vom Bremer Jungenbüro, das seit 2007 Jungen zwischen sechs und 27 Jahren kostenlos berät, die Gewalt erlebt haben. Zu Coronazeiten sei etwa der Druck in den Familien größer und die Fluchtmöglichkeiten für die Jugendlichen durch den Lockdown geringer gewesen. „Und es gab weniger Kontakt mit Schulsozialarbeitern. Durch den Distanzunterricht seien so einige Kinder damit nicht mehr erreichbar gewesen.“ Mobbing hingegen habe abgenommen, fügt Berater Rolf Tiemann hinzu. „Die Jugendlichen sagten, die Halbgruppen seien angenehmer gewesen, es gab weniger Mobbing.“ Deshalb gingen beim Online-Unterricht die Beratungsanfragen zurück, sie stiegen allerdings beim Präsenzunterricht umgehend wieder an.

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