Aktionen zum Internationalen Frauentag

Erst der Empfang, dann die Demo

Klimaaktivistin Frederike Oberheim ist zur Frau des Jahres gekürt worden, am Nachmittag zogen Demonstranten durchs Viertel, um für Frauenrechte zu demonstrieren. Und es gab eine weitere Aktion zum Frauentag.
08.03.2020, 20:12
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Erst der Empfang, dann die Demo
Von Maren Beneke
Erst der Empfang, dann die Demo

Volles Haus beim Empfang zum Internationalen Frauentag: Frauensenatorin Claudia Bernhard (Linke) begrüßt die Gäste in der Oberen Rathaushalle.

Frank Thomas Koch

Der Weltfrauentag in Bremen stand am Sonntag unter dem Motto „Besseres Klima für Frauen“. Eine Doppeldeutigkeit, die durchaus gewollt war – hatte sich der Frauenausschuss in diesem Jahr doch dazu entschieden, die Fridays-for-Future-Organisatorin Frederike Oberheim zur Bremer Frau des Jahres zu küren. Am Mittag wurde die Aktivistin bei einer Preisverleihung in der Oberen Rathaushalle nun auch offiziell ausgezeichnet. „Wir brauchen unbedingt klimapolitische Fortschritte, weil es überwiegend Frauen sind, die die Rechnung für die falschen politischen Weichenstellungen bezahlen werden“, sagte Frauensenatorin Claudia Bernhard (Linke).

Im Anschluss zogen mehr als 1000 Menschen bei einer Demonstration für Frauenrechte durchs Viertel. Los ging es am Bremer Theater am Goetheplatz, die Abschlusskundgebung wurde am Dobben veranstaltet. Begleitet wurde der Protest, der vom Frauen-Streikbündnis Bremen organisiert worden war, durch eine „Umbenennung“ von fünf Straßen nach den Frauen und Transpersonen Minna Rattay, Bärbel Kampmann, Mercedes Kierpacz, Anna Pöhland und Josch Hoenes. Hierfür hatten die Aktivistinnen 73 Straßenschilder zeitweise umgestaltet.

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