Gewoba-Großbaustelle Aufwertung des Quartiers lässt weiter auf sich warten

Eigentlich sollte in der Bahnhofsvorstadt mit der Vollendung des Großbauprojektes Q45 der Gewoba auf dem ehemaligen Gelände des Bundeswehrhochhauses vieles besser werden, doch nun ist es ins Stocken geraten
26.11.2022, 05:00
Lesedauer: 4 Min
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Aufwertung des Quartiers lässt weiter auf sich warten
Von Sigrid Schuer

Die jüngste Sitzung des Sozialausschusses des Beirats Mitte, der im Gemeindezentrum der Sankt Michaelis/Sankt Stephani-Gemeinde tagte, brachte Klarheit: Die Großbaustelle der Gewoba auf dem Gelände des ehemaligen Bundeswehrhochhauses an der Falkenstraße wird deutlich mehr Zeit in Anspruch nehmen als eigentlich geplant. Sollte sie ursprünglich im Verlauf des Jahres 2024 fertiggestellt werden, rutsche der Zeitrahmen nun noch einmal nach hinten, informierte die temporäre Quartiersbeauftragte Iris Wensing. Vor 2025 werde die Nutzung der auf dem Areal geplanten Wohnungen voraussichtlich nicht möglich sein. Es könne aber auch noch bis 2026 dauern. Der Grund: Die Entkernung des Bundeswehrhochhauses, in dem kleinere Wohneinheiten entstehen sollen, gehe nur schleppend voran. Nun werde geprüft, ob nicht der Bau der geplanten Atelierhäuser auf dem bereits ausgeschachteten Gelände vorgezogen werden könne. In den Sternen steht angesichts des Lieferkettenproblems indes, wann das Großbauprojekt überhaupt fertiggestellt werden kann. Damit liegt die Aufwertung des Quartiers weiterhin auf Eis.

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