Kopftritte, Flaschen- und Steinwurf

Mehrere Verletzte nach Schlägereien in der Bahnhofsvorstadt

Faustschläge, Tritte, Flaschenwurf: Rund um den Bremer Hauptbahnhof kam es am Samstag zu Schlägereien. Die Kriminalpolizei ermittelt gegen mehrere Tatverdächtige wegen gefährlicher Körperverletzung.
16.08.2020, 13:41
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Mehrere Verletzte nach Schlägereien in der Bahnhofsvorstadt
Von Vanessa Ranft
Mehrere Verletzte nach Schlägereien in der Bahnhofsvorstadt

Die Polizei musste am Samstag mehrere Schlägereien beenden. (Symbolbild)

Björn Hake

Mehrmals musste die Polizei Bremen am Samstag wegen Schlägereien in der Bahnhofsvorstadt ausrücken.

Die erste körperliche Auseinandersetzung ereignete sich gegen 13.30 Uhr zwischen einem 21-Jährigen und zwei weiteren Männern im Alter von 38 und 51 Jahren auf dem Platz der Deutschen Einheit. Dabei wurde der 21-Jährige durch mehrere Faustschläge und Tritte zu Fall gebracht und schließlich durch einen Flaschenwurf ins Gesicht schwer verletzt. Als Passanten hinzukamen, flüchteten die Angreifer, konnten aber noch in Tatortnähe von Einsatzkräften gefasst werden. Der Verletzte wurde in eine Klinik eingeliefert.

Etwa vier Stunden später, gegen 17.30 Uhr, eskalierte der Streit zwischen einer 20-Jährigen und ihrem 18-jährigen Ex-Freund im Bereich An der Weide. Beide hatten Begleiter dabei und stritten zunächst lautstark, bevor sie Reizgas, scharfe Gegenstände und Pflastersteine gegeneinander einsetzten. Die Polizei konnte die Kontrahenten schließlich voneinander trennen und ermittelt nun gegen vier Tatverdächtige. Drei von ihnen wurden bei der Schlägerei verletzt und mussten in Krankenhäusern behandelt werden.

Am Abend kam es dann zu einem weiteren Polizeieinsatz auf dem Platz der Deutschen Einheit: Dort geriet ein 20-Jähriger gegen 19.15 Uhr mit drei Männern in Streit. Im weiteren Verlauf wurde der junge Mann mit Fäusten geschlagen und gegen den Kopf getreten. Anschließend flüchtete das Trio, ein 40 Jahre alter Tatverdächtiger konnte aber kurz darauf von der Polizei gestellt werden. Die Ermittlungen gegen ihn und seine Mittäter dauern an. Der 20-jährige Verletzte wurde von Rettungskräften vor Ort behandelt.

Die Kriminalpolizei ermittelt in allen Fällen wegen gefährlicher Körperverletzung. Zeugen werden gebeten, sich unter der Rufnummer (0421) 3623888 beim Kriminaldauerdienst zu melden.

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