Bremer Präventionsprojekt

Probleme wegtanzen

Das Bremer Präventionsprojekt gegen Sucht und Gewalt namens „Kribbeln im Bauch“ hat am Freitagabend mit rund 120 Schülern auf dem Marktplatz seinen Abschluss gefeiert.
21.06.2019, 19:23
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Von Marcel Auermann
Probleme wegtanzen

Das Bremer Präventionsprojekt gegen Sucht und Gewalt namens "Kribbeln im Bauch" hat am Freitagabend mit rund 120 Schülern auf dem Marktplatz seinen Abschluss gefeiert.

Frank Thomas Koch

Hip-Hop, Zumba, Body-Kick, langsamer Walzer: Das Bremer Präventionsprojekt gegen Sucht und Gewalt namens „Kribbeln im Bauch“ hat am Freitagabend mit rund 120 Schülern auf dem Marktplatz seinen Abschluss gefeiert. Es wurde in diesem Jahr zum 13. Mal veranstaltet. Seit Oktober 2018 haben rund 380 Schülerinnen und Schüler aus 17 Bremer Ober- und Werkschulklassen sowie zwei Förderklassen in Projektwochen verschiedene Tänze einstudiert und sich jeweils eine Woche lang intensiv mit den Themen Drogen, Sucht, Gewalt und Teamentwicklung beschäftigt. „Kribbeln im Bauch“ ist seit 2006 ein Projekt der AOK Bremen/Bremerhaven und des Instituts für Gesundheitsförderung und Pädagogische Psychologie (InGePPe.V.) Bremen. Einer wissenschaftlichen Studie der Universität Oldenburg zufolge sollen die Effekte mindestens zweieinhalb Jahre nach der Projektwoche anhalten. Einer Untersuchung der Universität Flensburg zufolge haben die Jugendlichen nach der Projektwoche ein verbessertes Selbstwertgefühl und ein besseres körperliches und psychisches Wohlbefinden.

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