Kommentar über Lockerungen im Sport Gutes Signal

Der Bremer Senat prüft Lockerungen für Sport. Noch wird abgewartet, wie die anderen Bundesländer reagieren, aber das Signal ist richtig, meint Mathias Sonnenberg
18.04.2020, 07:53
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Gutes Signal
Von Mathias Sonnenberg

Es wurde viel gemeckert zuletzt im Bremer Sport. Über den Sport-Haushalt, der nicht signifikant steigt, wie der Landessportbund monierte. Und auch über Sport in Zeiten von Corona, oder besser: über die Verbote. War ja auch nicht alles nachzuvollziehen. Joggen im Park darf man als Paar, Tennis spielen aber nicht, obwohl zwischen den Akteuren viele Meter Sicherheitsabstand bestehen.

Sport-Senatorin Anja Stahmann hat am Freitag versucht, Lockerungen für den Sport durchzudrücken. Weil Niedersachsen (noch) nicht mitzieht, hat der Senat die ersten Pläne verworfen. Weil man keine Insellösung wolle, und die Niedersachsen nicht plötzlich Bremer Sportplätze bevölkern sollen. Aber das Signal ist richtig: Nach wochenlanger Zwangspause darf der Sport bei den Lockerungen nicht außen vor bleiben. Die vielen Aktiven noch mal bis zum 3. Mai oder womöglich darüber hinaus zu vertrösten, das geht nicht.

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Am Montag tagen die deutschen Sportminister, am Dienstag der Bremer Senat. Danach sollten erste Schritte im Vereinssport erlaubt werden. Weil es Zeit wird, dass unter Einhaltung des Kontaktverbotes Sport wieder möglich ist.

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