Bahnhofsvorplatz Streit am Bremer Hauptbahnhof: Mann bei Polizeieinsatz verletzt

Die Bremer Polizei hat einen Streit am Hauptbahnhof klären wollen. Während des Einsatzes kam ein 56-jähriger Mann zu Fall. Er wurde zur ambulanten Behandlung ins Krankenhaus gebracht.
11.05.2022, 18:12
Lesedauer: 1 Min
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Von sha

Bei einem Polizeieinsatz am Dienstag wurde ein 56 Jahre alter Mann verletzt. Wie die Polizei mitteilte, kam er während des Einsatzes zu Fall. Er wurde zur ambulanten Behandlung ins Krankenhaus gebracht.

Vorausgegangen war ein Streit zwischen einem 40-jährigen Passanten und einem 45-jährigen Ladenbesitzer. Ein Streifenwagen war gegen 8.30 Uhr der Konflikt am Bahnhofsvorplatz aufgefallen. "Durch das Ansprechen der beiden Personen konnte verhindert werden, dass eine körperliche Auseinandersetzung entstand", erklärte die Polizei. "Es stellte sich heraus, dass sich der 40-Jährige als Kunde im Geschäft des Bremers aufhielt und dort aufgrund von unangebrachtem Verhalten ein Hausverbot erhielt." 

Da der Kunde den Laden jedoch nicht verlassen wollte, entwickelte sich ein Streit. Vermutlich wurde der 40-Jährige mit Pfefferspray besprüht, da er ein Brennen in den Augen verspürte. Daraufhin eskalierte die Auseinandersetzung weiter, der Kunde bedrohte den Besitzer mit dem Tod. "Es wurden Strafanzeigen wegen gefährlicher Körperverletzung und Bedrohung gefertigt", teilte die Polizei mit.

Als der Streit am Abend erneut aufflammte, wurde die Polizei wieder alarmiert. Dabei soll dann der 56-Jährige auf die Polizisten zugekommen sein. "Im weiteren Verlauf wurde er von einem Beamten zurückgedrängt und kam dabei zu Fall", berichtete die Polizei. Der Sachverhalt sei an die Abteilung Interne Ermittlungen abgegeben und durch die Videoleitstelle seien die Aufnahmen dokumentiert sowie gesichert worden.

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