Straßenbau Teil-Absage an Asphalt

Nach Sanierungsarbeiten sollen Straßen mit Kopfsteinpflaster künftig nicht mehr asphaltiert werden. Das sieht ein Vorschlag vor, mit dem sich die Baudeputation befasst. Er könnte Modellcharakter haben.
16.02.2019, 19:15
Lesedauer: 1 Min
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Von Elke Hoesmann

Die Baudeputation befasst sich am kommenden Donnerstag mit dem Vorschlag eines „Runden Tisches Straßenpflaster“ für das Bremer Viertel, der Modellcharakter für andere Stadtquartiere haben könnte. Vorgeschlagen wird eine Abkehr von der Regelung, auch Straßen mit Kopfsteinpflaster nach Sanierungsarbeiten zu asphaltieren.

Demnach soll in einigen Bereichen wieder gepflastert werden; für Radfahrer wichtige Straßen sollen Betonsteinpflaster in Natursteinoptik bekommen. Der Pflasterstein „Frieda“ sieht wie ein richtiger Stein aus und gilt als leicht verlegbar. In Anwohnerstraßen möchte man das Kopfsteinpflaster etwa nach Kanalarbeiten möglichst wiederverwenden, hinzu soll ein Mittelstreifen in Natursteinoptik für Radler kommen. So will der Runde Tisch die Straßen fahrradfreundlicher sowie barriereärmer gestalten und das historische Stadtbild bewahren.

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Die Bürgerschaft muss den Kompromissvorschlag, der nach langem Streit zustande kam, billigen. Zunächst wird er den Deputierten vorgelegt. Sollten sie die Vorlage beschließen, würden sie das Amt für Straßen und Verkehr bitten, das Konzept als Richtlinie für Tiefbaumaßnahmen in einigen Quartieren anzuwenden – und zwar in solchen, die das Amt für Denkmalschutz bestimmt. Am Runden Tisch waren unter anderem Bürgerinitiativen, Baubehörde und Beiratsfraktionen beteiligt.

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