Großeinsatz der Polizei

Erneut verdächtiger Brief bei den Bremer Linken

Die Bremer Linkspartei ist erneut zum Opfer eines verdächtigen Briefes mit einer pulverartigen Substanz geworden. Ein Mitarbeiter alarmierte die Polizei und Feuerwehr, die zu einem Großeinsatz ausrückten.
23.06.2020, 20:17
Lesedauer: 1 Min
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Von Mario Nagel
Erneut verdächtiger Brief bei den Bremer Linken

Erneut hat ein verdächtiger Brief an eine Parteizentrale für einen Großeinsatz der Polizei gesorgt.

dpa

Erneut hat ein verdächtiger Brief mit einer pulverartigen Substanz für einen Großeinsatz gesorgt. Ein Mitarbeiter des Büros der Linken in Mitte hatte am Dienstag die Polizei alarmiert. Eine Überprüfung durch Spezialisten der Bundespolizei und Feuerwehr ergab jedoch, dass es sich um eine nicht gefährliche Substanz handelte. „Dem Brief war ein Schreiben mit rechtsextremistischem und rassistischem Inhalt beigefügt“, teilte die Polizei mit.

Die Linken sind in diesem Jahr nun schon zum vierten Mal Opfer einer solchen Briefsendung geworden. Die Zahl der Angriffe auf die Parteibüros hat in den vergangenen Monaten zugenommen: Insgesamt 13 verdächtige Briefe mit pulverartigen Substanzen wurden bereits an sämtliche Parteien in der Hansestadt versandt. Die Sonderkommission Spielplatz prüft laut Polizei nun, ob es einen Zusammenhang zu den vorherigen Briefsendungen gibt. Zeugenhinweise nimmt der Kriminaldauerdienst unter der Rufnummer 362 38 88 entgegen.

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