Gorsemann-Denkmal Altmannshöhe ist Ziel von Vandalismus

Der Kunsttunel wurde vor einiger Zeit Opfer schweren Vandalismus, ein WESER-KURIER-Leser kritisiert, dass dieser Vandalismus nun auch auf das Kriegerdenkmal auf der Altmannshöhe übergegriffen habe.
19.09.2022, 05:00
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Altmannshöhe ist Ziel von Vandalismus
Von Sigrid Schuer

WESER-KURIER-Leser Jörn Ketelsen hatte, wie bereits berichtet, schon vor einiger Zeit den bedauernswerten Zustand des Kunsttunnels in unmittelbarer Nähe des Altenwalls kritisiert, der ganz offensichtlich Opfer von Zerstörungswut geworden ist. "Wie nicht anders zu erwarten, befindet sich der Kunsttunnel weiterhin in einem Zustand des freien Verfalls. Das darüber liegende Denkmal auf der Altmannshöhe für die Opfer des Ersten Weltkrieges (ohnehin seit Jahrzehnten dem Verfall überlassen) scheint nun von der Verwahrlosung des Tunnels angesteckt worden zu sein", schildert Ketelsen. Gorsemanns Mutterskulptur sei in der Zwischenzeit großflächig mit Graffiti versehen gewesen, bis vor kurzem mit sexualisierter Ikonografie am Kind im Vordergrund. Das gelte zudem für das gesamt Backsteinrund schon sehr viel länger. "Bedauerlich, nach der bewegten Geschichte des Denkmals: Enthauptung der Skulptur durch Bombentreffer in den letzten Kriegstagen, während des Nazi-Regimes Entfernung aller jüdischen Kriegsteilnehmer", so das Resümee des Lesers.

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