Aus acht Eisblöcken einen Wal gesägt

Buntentor. Steffi Neumanns Werk ist schwer. Fast 1000 Kilo wiegt die Eisskulptur der gelernten Bildhauerin. Nicht weniger als acht massive Eisblöcke hat sie in dem Wal verarbeitet, der vor der Schwankhalle in der Neustadt entstanden ist. Vier Stunden lang hat sie daran bei eisiger Kälte geschnitzt. Die Eisskulptur ist das erste Türchen des Neustädter Adventskalenders.
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Von LEO WIGGER

Buntentor. Steffi Neumanns Werk ist schwer. Fast 1000 Kilo wiegt die Eisskulptur der gelernten Bildhauerin. Nicht weniger als acht massive Eisblöcke hat sie in dem Wal verarbeitet, der vor der Schwankhalle in der Neustadt entstanden ist. Vier Stunden lang hat sie daran bei eisiger Kälte geschnitzt. Die Eisskulptur ist das erste Türchen des Neustädter Adventskalenders.

Dass kein eisiger Weihnachtsmann oder ein Rentier entstanden ist, lässt sich leicht erklären: "Ich mache das ja nicht zum ersten Mal, sondern schon seit sechs Jahren. Irgendwann hatten wir alle weihnachtlichen Themen und Tiere durch", erzählt Neumann. So sei die Idee zum weihnachtlichen Wal entstanden. Den Kindern der Nachbarschaft gefällt es. Mit großen Augen beobachten sie die Künstlerin bei der Arbeit. Inzwischen hat sich bei den Eltern herumgesprochen, dass es hier jedes Jahr etwas zu sehen gibt.

Das Arbeiten mit dem Eis hat die Künstlerin einst bei einem Wettbewerb gelernt. "Da konnte das jeder ausprobieren. Aber im Grunde unterscheidet sich das Eis bei der Arbeit kaum von anderen Materialien. Es geht aber deutlich schneller, damit eine Skulptur zu erschaffen." Nur eine klare Formensprache sei unabdingbar. "Das Eis ist ja durchsichtig und verzeiht keine Fehler." Die erbarmungslose Kälte, die an diesem Tag herrscht, ist für die Bildhauerin dabei von Vorteil. "Die anderen Jahre war es teils deutlich über null Grad. Das ist bei der Arbeit mit Eis natürlich nicht gerade ideal." Das schnelle Schmelzen sei gar nicht das Hauptproblem. "Bei zehn Grad wir das Eis wahnsinnig spröde. Dann kann man kaum noch damit arbeiten."

Das Eis für die Skulptur kommt wie jedes Jahr aus dem Bremerhavener Eiswerk.

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