Behörden einigen sich

Das „Irgendwo“ kann bleiben

Monatelang haben sich Bau- und Wirtschaftsressort über die Zukunft des „Irgendwo“ in der Neustadt gestritten. Nun steht fest: Das Kulturprojekt kann bleiben. Möglich macht das ein Tauschgeschäft der Behörden.
26.11.2020, 19:53
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Von Gerald Weßel
Das „Irgendwo“ kann bleiben

Monatelang gab es Streit um den Standort. Nun steht fest: Die Veranstalter des "Irgendwo" dürfen weiterfeiern.

Christina Kuhaupt

Nach monatelangem Ringen ist es geschafft: Das „Irgendwo“-Kulturprojekt, hinter dem der Verein Kulturbeutel steht, darf an seinem Standort in der Airportstadt bleiben. Das teilten die Linken am Donnerstagabend mit. Aus der kulturellen Zwischennutzung, die dort seit einigen Jahren besteht, wird eine dauerhafte Lösung, wie es sich auch weite Kreise aus Kultur und ein Teil der Politik gewünscht haben.

Die Lösung wird im Detail noch erarbeitet werden, aber im Grunde besteht diese aus dem Tausch zweier Grundstücke: Das bisher als Zwischennutzung an den Verein vergebene Gelände an der Amelie-Beese-Straße, das derzeit noch zum Verantwortungsbereich der Wirtschaftsförderung (WFB) gehört, geht in die Zuständigkeit des Bauressorts über und die Senatorin für Wirtschaft, Arbeit und Europa erhält entsprechende Ausgleichsflächen. Dies bestätigte Baustaatsrätin Gabriele Nießen in der Sitzung des Beirats Neustadt am Donnerstagabend.

Zudem bekommt das Kollektiv Kulturbeutel laut Miriam Strunge, kulturpolitische Sprecherin der Linken-Fraktion, eine finanzielle Unterstützung durch das Kulturressort. „Die kulturelle und die wirtschaftliche Weiterentwicklung der Stadt müssen kein Widerspruch sein“, sagt Strunge.

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