Bremer Buchpremiere Das laute Schweigen

Acht Autorinnen begeben sich auf die Suche nach familiären Spuren in der NS-Zeit. Aus ihrer Recherche ist ein Buch entstanden: „Wagnis des Lebens" wird am Montag, 25. April, in der Stadtbibliothek vorgestellt.
25.04.2022, 05:00
Lesedauer: 3 Min
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Von Matthias Holthaus

Da ist die Geschichte von dem Vater, der in der Zeit des Nationalsozialismus an Tuberkulose erkrankt war und knapp der Sterilisation entging. Da ist auch der Vater, der den Nazis entgehen wollte und in Ostafrika eine Farm aufbaute. Er freundete sich mit den englischen Nachbarn an, doch zu Beginn des Krieges wurde er erst inhaftiert und dann ausgewiesen, die Farm war verloren. Und da ist auch die Geschichte der Mutter, die dem französischen Widerstand angehörte und dennoch nicht an der Aufbauarbeit des Landes nach dem Krieg mitwirken durfte. Es ist Scham und es ist Enttäuschung, was diese Menschen nach dem Krieg verstummen lässt: Denn vor allem ist es Schweigen, was diese Menschen prägt.

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