Aber Neustadts Volleyballerinnen hoffen dennoch auf Oberliga-Verbleib BTS sportlich abgestiegen

Neustadt. 'Ich will das noch gar nicht wahrhaben.' Die 1:3 (19:25, 25:23, 27:29, 19:25)-Niederlage im Oberliga-Relegationsspiel gegen die SVA Rechterfeld und die damit verbundenen Folgen zu akzeptieren, fiel Björn Panteleit, dem Trainer der Volleyball-Damen der BTS Neustadt, merklich schwer.
18.04.2010, 21:57
Lesedauer: 2 Min
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BTS sportlich abgestiegen
Von Dennis Schott

Neustadt. 'Ich will das noch gar nicht wahrhaben.' Die 1:3 (19:25, 25:23, 27:29, 19:25)-Niederlage im Oberliga-Relegationsspiel gegen die SVA Rechterfeld und die damit verbundenen Folgen zu akzeptieren, fiel Björn Panteleit, dem Trainer der Volleyball-Damen der BTS Neustadt, merklich schwer.

Vielleicht muss Panteleit sich aber gar nicht an den Gedanken des Abstiegs gewöhnen. Denn wie jetzt bekannt wurde, besteht trotz der Niederlage durchaus die Hoffnung, in der Oberliga zu bleiben. Und dem Vernehmen nach ist die Hoffnung nicht einmal gering. Grund: Der TV Nordhorn, Dritter der abgelaufenen Oberliga-Saison, wird aufgrund eines personellen Aderlasses für die kommende Spielzeit wohl keine Mannschaft aufbieten können. Den dadurch frei gewordenen Platz würde dann die BTS Neustadt einnehmen. 'Es ist nicht unwahrscheinlich, dass Nordhorn zurückzieht und sich mit dem FC Leschede zusammentun wird. In den Jugendmannschaften ist das ja schon der Fall', so Panteleit, der sich jedoch bis zum 1. Mai in Geduld üben muss. Dann nämlich ist die Meldefrist zur kommenden Saison abgelaufen.

Wenn es dann wirklich so kommen sollte, dass die Neustädterinnen auch weiterhin der Oberliga angehören, bliebe dennoch ein fader Beigeschmack. Zwar betonte Panteleit auch nach dem jüngsten Spiel gegen Rechterfeld, dass sein Team in der Verbandsliga nichts zu suchen und sich in der abgelaufenen Saison, vor allem in der Rückrunde, völlig unter Wert verkauft habe, aber gleichzeitig ist nun einmal nicht von der Hand zu weisen, dass die BTS-Damen den Nachweis der Oberligatauglichkeit (zu) oft schuldig geblieben sind.

Für das Relegationsspiel bei der SVA Rechterfeld, in das die Gäste als vermeintlicher Favorit gingen, kam dabei noch eine Komponente zum Tragen: die Nervosität. 'Die konnten wir das ganze Spiel über nicht abstellen', meinte Panteleit. Vor allem zu Beginn hatte sich dies bemerkbar gemacht, als Neustadt mit 1:9 in Rückstand geraten war. Nachdem sie sich über 10:12 und 18:21 wieder herangekämpft hatten, kam dann auch noch Pech hinzu. Denn gleich drei Bälle blieben an der Netzkante kleben - 19:25.

Im Verlauf des zweiten Durchgangs schien sich die Nervosität jedoch gelegt haben. 'Da haben wir gut gespielt, auch konzentriert gespielt und die ganze Zeit geführt', so Panteleit, dessen Team den steigen-Sechs-Punkte-Vorsprung erst zum Ende des Satzes einbüßte, aber dennoch mit 25:23 die Oberhand behielt. Dann kam der Satz, den Panteleit als den entscheidenden ausmachte. Bis zum 20:24 lag sein Team zurück, wehrte die vier Satzbälle ab und hatte selber deren drei, um mit 2:1-Sätzen in Führung zu gehen. 'Da waren wir im Angriff aber nicht entschlossen genug, haben oft zu ängstlich agiert. Wobei man auch sagen muss, dass Rechterfeld in der Abwehr viel geholt hat", meinte Panteleit zu einem umkämpften Durchgang, den man letztlich mit 27:29 abgeben musste. 'Das war reine Kopfsache', so Panteleit, der sicher war: 'Wenn wir den Satz gewonnen hätten, hätten wir auch das Spiel gewonnen.' Auch der finale Durchgang war bis zum 9:8 für die Gäste ausgeglichen gewesen, ehe man aufgrund vieler

Annahmefehler und kopfloser Angriffe den Gegner mit 17:10 davonziehen ließ. Ein Vorsprung, den sich die SVA Rechterfeld nicht mehr nehmen ließ.

BTS Neustadt: Weiher, Pester, Neddermann, Thüns, Hackert, Kocak, Färber, Reucher, Leyk, Korzeniowski, Nadolny.

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