Volleyballerinnen der BTS Neustadt wollen in der Relegation den Abstieg vermeiden Das wichtigste Spiel des Jahres

Neustadt. Es ist definitiv das letzte Spiel der Saison. Ob es für die Volleyball-Damen der BTS Neustadt auch das letzte als Oberligist sein wird? Die Antwort darauf bleibt abzuwarten, doch zumindest so viel ist schon jetzt sicher: Das am kommenden Sonnabend stattfindende Relegationsspiel bei der SVA Rechterfeld ist für das Team um BTS-Coach Björn Panteleit das wichtigste Spiel des ganzen Jahres.
14.04.2010, 23:01
Lesedauer: 2 Min
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Das wichtigste Spiel des Jahres
Von Dennis Schott

Neustadt. Es ist definitiv das letzte Spiel der Saison. Ob es für die Volleyball-Damen der BTS Neustadt auch das letzte als Oberligist sein wird? Die Antwort darauf bleibt abzuwarten, doch zumindest so viel ist schon jetzt sicher: Das am kommenden Sonnabend stattfindende Relegationsspiel bei der SVA Rechterfeld ist für das Team um BTS-Coach Björn Panteleit das wichtigste Spiel des ganzen Jahres.

Die Ausgangsposition ist dabei denkbar einfach: Entscheiden die Neustädterinnen die Relegation für sich, wäre der Klassenerhalt gesichert, bei einer Niederlage stünde der Abstieg in die Verbandsliga fest. 'Daran will ich gar nicht denken', ist sich Coach Panteleit der Gefahr bewusst, nach dem Regionalliga-Abstieg des Vorjahres nun erneut eine Liga tiefer anheuern zu müssen. Einen Gedanken, den er schnell beiseite schiebt. 'Wir müssen das einfach packen', so Panteleit, der die vierwöchige Pause dazu nutzte, sein Team bestmöglich vorzubereiten. 'Wir haben voll trainiert, haben in Brandenburg ein Vorbereitungsturnier gespielt und dort den dritten Platz gemacht. Ich hoffe, dass wir durch dieses Erfolgserlebnis genügend Selbstvertrauen für das Relegationsspiel getankt haben.'

Stichwort Selbstvertrauen: Das war im Zuge eines mehr als verkorksten Saisonfinales arg in Mitleidenschaft gezogen worden, als man nach einer Pleitenserie am letzten Spieltag noch auf den Relegationsplatz abrutschte. Das ursprüngliche Saisonziel, oben mitzuspielen, wurde damit klar verfehlt. 'Wir sind insgesamt unter unseren Möglichkeiten geblieben, haben aber gezeigt, dass wir mehr können. Wir haben Meister Wietmarschen im Hinspiel geschlagen und im Rückspiel nur knapp verloren. Ich bin guter Dinge, dass wir daran anknüpfen können. Wir wollen beweisen, dass wir besser spielen können als zum Schluss der Saison', meint Björn Panteleit.

Wer den Neustädterinnen am Sonnabend gegenüber steht, muss indes noch ermittelt werden. Unmittelbar vorher nämlich bestreiten die Verbandsligisten TSV Bremervörde und die gastgebende SVA Rechterfeld die Qualifikation für die Relegation. 'Ich rechne dabei fest mit Rechterfeld. Bremervörde ist in der Saison Vierter geworden und nur als Nachrücker in die Qualifikation gekommen', erklärt Panteleit. Rechterfeld wiederum hatte als Zweiter nur aufgrund eines mehr verlorenen Satzes dem punktgleichen Meister SV Union Lohne den Vortritt lassen müssen - das sollte Warnung genug sein. 'Außerdem spielen sie in eigener Halle', mahnt Panteleit. 'Aber wir haben die Möglichkeit, Rechterfeld in ihrem Qualifikationsspiel zu beobachten. Da können wir uns ein Bild von der Stärke der Mannschaft machen', so der BTS-Coach weiter.

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