Wechsel bei Bremer Polizei Neuer Leiter für Polizeikommissariat Süd

Das Polizeikommissariat Bremen-Süd in der Otto-Lilienthal-Straße steht unter neuer Leitung: Als Nachfolger von Axel Schröder wurde jetzt Ralf Goldmann in sein Amt eingeführt.
28.06.2019, 16:46
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Neuer Leiter für Polizeikommissariat Süd
Von Detlev Scheil

Das Polizeikommissariat Süd in der Otto-Lilienthal-Straße steht unter neuer Leitung: Als Nachfolger von Axel Schröder wurde jetzt Ralf Goldmann in sein Amt eingeführt. Der 55 Jahre alte Beamte war zuletzt drei Jahre Chef des Sondereinsatzkommandos (SEK).

Axel Schröder geht nach knapp 45 Jahren Polizeidienst in den Ruhestand. Er versah seinen Dienst unter anderem in den Revieren Hemelingen, Innenstadt und Horn und war ab 2011 Leiter des Einsatzdienstes Süd. Das Kommissariat Süd manövrierte er zuletzt durch die arbeitsintensive Zeit der „Polizeireform 2600“. Der Name der Reform leitet sich von der ursprünglich angestrebten Personalstärke von 2600 ab. Inzwischen lautet die neue Zielzahl 2900 Stellen. Bisher wurden jedoch selbst die 2600 noch nicht erreicht, Ende des vergangenen Jahres gab es bei der Polizei in Bremen knapp 2500 Stellen.

Die nun von Ralf Goldmann geführte Dienststelle, deren Zuständigkeitsgebiet sich über das gesamte Stadtgebiet links der Weser erstreckt, ist eines von sechs Polizeikommissariaten in Bremen, bei denen Aufgaben zu Lasten der Polizeireviere gebündelt wurden. Die Kommissariate sind als rund um die Uhr geöffnete Standorte für die Anzeigenaufnahme sowie die Steuerung der 110-Einsatz- und Schwerpunktkräfte zuständig.

Ralf Goldmann freut sich nach eigenen Worten auf seine neue berufliche Herausforderung: „Das PK Süd ist für die Sicherheit von mehr als 120 000 Menschen in unseren Stadtteilen zuständig. Das ist Ansporn genug, alle Anstrengungen zu unternehmen, unserem Anspruch gerecht zu werden.“ Goldmann hatte 1982 bei der Bremer Polizei begonnen und ab 1987 an der Hochschule für öffentliche Verwaltung studiert. Anschließend war er fünf Jahre Zugführer der Einsatzhundertschaft und dann 18 Jahre der Beweissicherungs- und Festnahmeeinheit (BFE).

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