Initiative will stärkere Verkehrskontrollen

Eltern fordern sichere Schulwege in der Bremer Neustadt

In der Neustadt lassen viele Eltern ihre Grundschulkinder nicht alleine zur Schule laufen, weil die Wege aus ihrer Sicht zu gefährlich sind. Nun fordert eine Initiative mehr Sicherheit für die Kleinen.
13.09.2020, 05:00
Lesedauer: 1 Min
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Von Karin Mörtel
Eltern fordern sichere Schulwege in der Bremer Neustadt

Mütter von Kindern aus der Bremer Neustadt haben 29 Gefahrenpunkte auf den Schulwegen ihrer Kleinsten zusammengetragen.

Roland Scheitz

Zugeparkte Gehwege und Kreuzungen, fehlende Markierungen sowie viel befahrene Straßen, die Kinder ohne Ampel oder Zebrastreifen überqueren müssen – 29 Gefahrenpunkte auf Schulwegen haben einige Mütter zusammengetragen, deren Kinder vier unterschiedliche Grundschulen in der Neustadt besuchen. Sie haben sich zu der Initiative „Sichere Wege für Kinder in der Neustadt“ zusammengeschlossen. In einem 13-seitigen Positionspapier verlangen sie von der Verkehrsbehörde und dem Amt für Straßen und Verkehr, „die Sicherheit der Schulwege in der Neustadt umgehend herzustellen“. Auch Lösungsvorschläge haben sie erarbeitet: Von Zebrastreifen, Ampeln und Piktogrammen über fest installierte Blitzgeräte bis hin zu Verbreiterungen von Rad- und Fußwegen. Zudem soll die Innenbehörde die Straßenverkehrsordnung durch konsequente Verkehrsüberwachung in der Neustadt durchsetzen. Erste Erfolge kann die Initiative bereits verbuchen: Sie haben demnächst einen Termin im Verkehrsressort bei Staatsrat Ronny Meyer (Grüne). Der will die Liste gemeinsam mit den Frauen besprechen. „Dann müssen wir sehen, was sich davon umsetzen lässt“, so Meyer. Im Beirat wird das Thema Schulwegsicherheit am Montag, 21. September, diskutiert.

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