Aktion am Werdersee wird nachgeholt „Plastic Run“ ist ausgefallen

Neustadt. Die Sammelaktion von Plastikmüll am Werdersee musste wegen zu geringer Teilnahme verschoben werden. "Die Aktion war kurzfristig geplant und wäre sowieso kleiner gewesen. Dann kam noch der Regen", erzählt Marga Zenth vom Jane Goodall Institut, das den sogenannten "Plastic Run" in Bremen und München organisierte. Wegen des Wetters wären wahrscheinlich einige zu Hause geblieben, die auch mitmachen wollten. Der gesammelte Müll am Werdersee sollte mit der russischen Künstlerin Zoya Shubina, die in Borgfeld lebt, zu einem Kunstobjekt zusammengesetzt und danach auch ausgestellt werden.
11.10.2012, 05:00
Lesedauer: 1 Min
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„Plastic Run“ ist ausgefallen
Von Lisa Schröder

Neustadt. Die Sammelaktion von Plastikmüll am Werdersee musste wegen zu geringer Teilnahme verschoben werden. "Die Aktion war kurzfristig geplant und wäre sowieso kleiner gewesen. Dann kam noch der Regen", erzählt Marga Zenth vom Jane Goodall Institut, das den sogenannten "Plastic Run" in Bremen und München organisierte. Wegen des Wetters wären wahrscheinlich einige zu Hause geblieben, die auch mitmachen wollten. Der gesammelte Müll am Werdersee sollte mit der russischen Künstlerin Zoya Shubina, die in Borgfeld lebt, zu einem Kunstobjekt zusammengesetzt und danach auch ausgestellt werden.

"Es ist zwar schade, dass wir es ausfallen lassen mussten, aber nicht so schlimm", sagt Marga Zenth, "wir planen jetzt langfristiger und größer." Die Aktion fällt also nicht tatsächlich ins Wasser, sie wird vermutlich im Frühjahr nachgeholt. "Wir wollen die Leute aufklären und zeigen, dass Umweltschutz auch mit Spaß verbunden sein kann und man was aus dem Plastik machen kann." Vor allem hofft Zenth aber auf eine Wirkung: weniger Müll am Werdersee.

Der zeitgleich geplante "Plastic Run" an der Isar in München konnte dagegen stattfinden. Der Fotograf und Surfer Xandi Kreuzeder stellte dort mit den kleinen und großen Teilnehmern eine "Plastik-Plastik" aus dem gesammelten Müll her. Der Name des Kunstwerks stand schon vorher fest: "Grüße aus der Isar".

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