Fotoreportage bei Prothesenhersteller

So entstehen künstliche Arme und Beine

Bei einem Motorradunfall verlor Peter Wehmeyer einen Teil seines linken Beines – und damit seinen Beruf. Der Bremer machte aus seiner Not eine Tugend und gründete ein Unternehmen, dass Prothesen herstellt.
08.11.2020, 08:00
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Von Text. Maurice Arndt Foto. Fabian Wilking

Seit 2007 gibt es den kleinen Fünf-Personen-Betrieb in der Klinik der Berufsgenossenschaft an der Industriestraße. In gerade einmal vier Räumen stellt die Firma Gehprotec ausgefeilte und hochtechnologische Prothesen für Arme und Beine her. Begonnen haben die Geschäftsführer Peter Wehmeyer und Birgit Greubel zu zweit, nachdem sie sich – zu der Zeit noch in Diensten anderer Unternehmen – auf einem Symposium kennengelernt hatten. „Ich habe zu der Zeit bereits Gutachten von Prothesen für die BG-Klinik erstellt. Irgendwann fragten sie mich dann, ob ich nicht selbst Prothesen für sie herstellen will“, erinnert sich Wehmeyer. Heute fertigen sie rund 400 Prothesen pro Jahr und sind Spezialisten für Extremitäten.

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