Verkehrswende Neustadt 2033 Linke fordert Radikalumbau der Neustadt

Die Fraktion die Linke hat den Fahrplan Verkehrswende Neustadt 2033 vorgelegt. Dieser sieht eine drastische Reduzierung des Autoverkehrs vor. Wie der Beirat dazu steht.
29.09.2022, 05:00
Lesedauer: 3 Min
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Von Gerald Weßel

Ein Papier gleich einer Kriegserklärung ans Auto. In etwa derart ließe sich der vergangene Woche von der Linken veröffentlichte Fahrplan Verkehrswende Neustadt 2033 beschreiben. Folgt man seinem Inhalt, wird alleine der Parkraum in den kommenden elf Jahren schrittweise um 50 Prozent geschrumpft, der Autoverkehr drastisch durch verschiedene Maßnahmen reduziert sowie flächendeckend auf 30 abgebremst und das aufgesetzte Parken in Gänze verboten und geahndet. Zum Ausgleich soll umfangreich das ÖPNV-Netz ausgebaut sowie generell der Fuß- und Radverkehr vielgestaltig Vorfahrt vor dem Motorisierten Individualverkehr (MIV) erhalten. Doch für den Beirat stellt das Papier letztendlich nichts weiter dar als eine Ansammlung von Ideen, die wenig Aussicht haben, in Form eines Beschlusses gefasst zu werden. Deshalb ist eine Weiterempfehlung aus dem Stadtteil heraus in Richtung Behörde höchst fraglich.

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