FC Oberneuland

Sportflächen reichen nicht mehr aus

Der FC Oberneuland braucht mehr Sportflächen. Selbst an einen neuen Standort im Büropark Oberneuland habe man schon gedacht, berichtet ein Vereinsvertreter dem Sportausschuss des Beirates Oberneuland.
11.02.2021, 05:00
Lesedauer: 1 Min
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Von Maren Brandstätter

Der FC Oberneuland (FCO) braucht mehr Platz. Aktuell teilen sich die 23 Teams den Kunstrasenplatz, der dafür seinerseits geviertelt werden muss. Der Naturrasenplatz sei aufgrund der Witterung aktuell nicht nutzbar, berichtete Uwe Piehl jetzt im Oberneulander Sportausschuss. In Hinblick auf die zwei Leistungsmannschaften des 600 Mitglieder starken Vereins sei das ein ernsthaftes Problem, betonte der zweite Vorsitzende des FCO. „Wir brauchen mehr Kapazitäten.“

Zwar hat der FCO vom benachbarten TV Oberneuland das Angebot bekommen, auf dessen Rasenplatz zu trainieren, aber auch der falle aufgrund der derzeitigen Wetterverhältnisse aus, sagte Piehl. Da der FCO sein Angebot zudem ausweiten wolle, brauche es perspektivisch eine größere Lösung. „Wir brauchen je einen zusätzlichen Rasen- und Kunstrasenplatz“, betonte er. Entweder über Ausweichflächen im Stadtteil oder in Form eines komplett neuen Standortes. Ein Gedankenspiel dazu habe es jüngst mit Blick auf die Prüffläche zur Erweiterung des Büroparks gegeben. Die allerdings sei für Wohnbebauung vorgesehen, gab Ausschusssprecherin Tamina Kreyenhop (CDU) zu bedenken – und teuer sei eine solche Lösung vermutlich auch. Piehl erklärte, dass der FCO deshalb mit seinen Platzproblemen an die Öffentlichkeit gehe, um gemeinsam mit dem Stadtteil und der Politik zu überlegen, welche Lösungen denkbar seien. Dass ein neuer Standort ein teures Unterfangen wäre, sei ihm bewusst, „wir haben erst mal nur laut gedacht“.

Geplant hat der FCO, sowohl den Leistungs- als auch den Breitensport stärker auszubauen. Außerdem hofft der Verein laut Piehl, sich stärker im Stadtteil verankern zu können. Aktuell hätten zum Beispiel einige Akteure spontan einen Spendenaufruf gestartet, mit dem sie die Frieda-Obdachlosenhilfe Bremen unterstützen wollen. Zu diesem Zweck nimmt der FCO noch bis Freitag, 12. Februar, von 19 bis 21.30 Uhr am Vinnenweg Kleiderspenden, Essensgutscheine und Konserven entgegen.

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