Polizei warnt vor Masche

Habenhausen: 79-Jähriger wird Opfer von Schockanruf

In Habenhausen ist ein Mann Opfer von Betrügerinnen geworden. Durch sogenannte Schockanrufe brachten die Unbekannten den 79-Jährigen dazu, Bargeld und eine Uhr zu übergeben.
13.07.2021, 10:52
Lesedauer: 1 Min
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Habenhausen: 79-Jähriger wird Opfer von Schockanruf
Von Malte Bürger
Habenhausen: 79-Jähriger wird Opfer von Schockanruf

In Habenhausen ist ein Mann Opfer eines Schockanrufs geworden.

Julian Stratenschulte

Die Masche erfreut sich bei vielen Kriminellen großer Beliebtheit, nun ist ein 79-jähriger Mann aus Habenhausen Opfer eines sogenannten Schockanrufs geworden. Wie die Polizei mitteilte, ereignete sich die Tat am Montagmittag. Der Bremer hatte am Telefon von einer vermeintlichen Polizistin erfahren, dass sein Sohn bei einem Autounfall eine Fußgängerin tödlich verletzt habe und sich nun in Haft befinde. Lediglich durch die Zahlung einer Kaution könne er wieder freigelassen werden. 

Der Druck auf den 79-Jährigen wuchs weiter, als nur weniger Minuten später eine vermeintliche Staatsanwältin bei ihm anrief und ihn nach Polizeiangaben weiter bearbeitete. Kurz darauf willigte der Bremer ein und übergab einem Boten das geforderte Bargeld sowie eine Taschenuhr. Dem Senior wurde sein Fehler erst bewusst, als er kurz darauf seinen Sohn kontaktierte, um sich zu vergewissern, ob es ihm gut gehe und alles geklappt habe.

Die Polizei mahnt in diesem Zusammenhang erneut zur Vorsicht. Sollten sich Unbekannte telefonisch melden und Wertgegenstände als Gegenleistung fordern, sei es am besten, direkt wieder aufzulegen. "Die Polizei wird Sie niemals nach Ihren Geld- beziehungsweise Wertsachen fragen und um deren Herausgabe bitten. Das tun nur Betrüger", heißt es in einer Mitteilung. "Auch wenn auf Ihrem Display die Polizeinotrufnummer 110 erscheint, handelt es sich um einen Betrugsversuch. Denn unter dieser Nummer wird Sie die echte Polizei niemals kontaktieren."

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