30 ältere, suchtkranke Menschen können in das Gebäude an der Kattenturmer Heerstraße einziehen Christliches Reha-Haus weiht Gebäude ein

Kattenturm. Einsamkeit, chronische Schmerzen, lange Krankenhausaufenthalte oder scheinbare Ausweglosigkeit können mögliche Gründe dafür sein, dass ältere Menschen suchtkrank werden. Das Christliche Reha-Haus kümmert sich um diese Menschen und bietet neben Pflege und Betreuung auch Wohnraum an. Seit Jahren sind alle Zimmer belegt und etliche Anfragen konnten nicht bedient werden. Nun wurden mit einem Neubau die Kapazitäten deutlich erweitert. 30 neue Bewohner können das neue Haus in der Kattenturmer Heerstraße beziehen.
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Von VOLKER LANGANKE

Kattenturm. Einsamkeit, chronische Schmerzen, lange Krankenhausaufenthalte oder scheinbare Ausweglosigkeit können mögliche Gründe dafür sein, dass ältere Menschen suchtkrank werden. Das Christliche Reha-Haus kümmert sich um diese Menschen und bietet neben Pflege und Betreuung auch Wohnraum an. Seit Jahren sind alle Zimmer belegt und etliche Anfragen konnten nicht bedient werden. Nun wurden mit einem Neubau die Kapazitäten deutlich erweitert. 30 neue Bewohner können das neue Haus in der Kattenturmer Heerstraße beziehen.

In weniger als zwei Jahren Bauzeit entstand ein Gebäude, das die Bedürfnisse der Bewohner bedient. Ausgestattet ist es mit Aufzügen, Appartements und vielen Therapie- und Begegnungsstätten. Ein eigenes modernes Blockheizkraftwerk im Keller verdeutlicht den nachhaltigen Ansatz des Architekten Joachim Kammler.

Von einem "Kraftakt" spricht Vorstandsmitglied und Leiter der Einrichtung, Wolfgang Schmitt: "Unser kleines Dorf zu erweitern, ohne die hohe Qualität der Pflege zu beeinträchtigen, hat viel Kraft, Arbeit und Mut erfordert. Das Ergebnis spricht aber deutlich dafür, dass sich dieser Aufwand gelohnt hat."

Der Landeskoordinator für Suchtfragen, Anton Bartling, ist nach einem Rundgang begeistert von den erweiterten Möglichkeiten. "Die hohe Professionalität der Menschen hat die Einrichtung zu einer festen Größe in Bremen gemacht. Ich bin mir sicher, dass schon bald der nächste Neubau ansteht", so Bartling.

Das neue Gebäude erforderte eine Investition von drei Millionen Euro. Finanziert wurde es aus Eigenmitteln, Spenden und einem Bankkredit. Die größte Einzelspende kam mit 250000 Euro von der ARD-Fernsehlotterie, die sich mit ihrer "Ein Platz an der Sonne"-Initiative seit Jahrzehnten für soziale Projekte stark macht. Entsprechend groß ist der Dank an den Geschäftsführer der Fernsehlotterie, Christian Kipper. Dieser beeilt sich sogleich das Lob zurückzugeben. "Die großartige Arbeit der hochqualifizierten Mitarbeiter des Reha-Hauses hat diese Einrichtung zur ersten Adresse für die Betreuung von Suchtkranken in Deutschland gemacht", sagt Kipper.

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