Handball-Oberligist ATSV Habenhausen schlägt den Tabellenzweiten mit 30:27 Ein perfekter Abend

Habenhausen. Habenhausens Trainer Lars Müller-Dormann war am späten Sonnabendabend nach dem 30:27 (14:12)-Heimsieg seiner Mannschaft in der Handball-Oberliga Nordsee der Männer über den TV Cloppenburg mit sich und der Welt absolut im Reinen. Zwei Spiele, zwei Siege - so lautete die Bilanz seiner beiden Teams, die ihm einen perfekten Abend beschert hatten.
27.09.2010, 06:37
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Von Olaf Kowalzik

Habenhausen. Habenhausens Trainer Lars Müller-Dormann war am späten Sonnabendabend nach dem 30:27 (14:12)-Heimsieg seiner Mannschaft in der Handball-Oberliga Nordsee der Männer über den TV Cloppenburg mit sich und der Welt absolut im Reinen. Zwei Spiele, zwei Siege - so lautete die Bilanz seiner beiden Teams, die ihm einen perfekten Abend beschert hatten.

Erst punktete die Reserve des ATSV Habenhausen mit 29:22 über den TV Sottrum - und mischt damit in der Landesliga mit 8:0-Punkten weiterhin überraschend ganz oben mit. Im Anschluss daran bekam der bis dahin verlustpunktfreie Tabellenzweite TV Cloppenburg vom Achtplatzierten aus Habenhausen auch noch richtig 'Kloppe' - natürlich nur im übertragenen Sinne.

'Das Ergebnis stimmt mich hochzufrieden, das Spiel aber noch nicht', hatte der Habenhauser Oberliga-Coach an seinem Team aber immer noch etwas zu meckern. Gemeint war damit insbesondere die Anfangsphase, in der sich seine Mannschaft von der sofortigen Manndeckung seines Rückraum-Shooters Björn Wähmann schnell aus dem Konzept bringen ließ.

'So etwas hatte Cloppenburg auch schon in den vorherigen Spielen gegen uns gemacht, aber noch nie so früh', zeigte sich selbst der B-Lizenz-Inhaber von der Raffinesse seines Gegners überrascht. Genau wie seine Mannschaft. Die versuchte Wähmann immer wieder verzweifelt ins Spiel zu bringen, verlor dabei aber mehrfach das Leder und erlitt so beim frühen 2:6-Rückstand schon fast Schiffbruch.

Zum Glück nur fast, denn 'Dodo' Müller-Dormann zog die Notbremse, schmiss die grüne Karte auf den Zeitnehmertisch und ordnete sein Team in der beantragten Auszeit taktisch neu. Das ließ seinen Kano-nier ab sofort weiter in Richtung Mittellinie zurückfallen, zwang den Gegner im Spiel Fünf-gegen-Fünf vermehrt zu Zweikämpfen und hatte damit Erfolg.

Dazu gesellte sich die Habenhauser Abwehr, die sich - mal abgesehen von den Cloppenburger Kontern - ohnehin recht wehrhaft präsentierte. 'Über die zwölf Gegentore zur Pause kann ich jedenfalls überhaupt nicht meckern', bekannte der Habenhauser Trainer. Beim 8:8 war der Ausgleich erstmals geschafft, bis zum 22:22 stand die fast schon traditionell knappe Partie gegen die Niedersachsen aber trotz der mehrfachen engen ATSV-Führungen immer noch auf des Messers Schneide (48.).

Danach legte der Gastgeber jedoch endlich den Schalter um, ließ sich auch durch die dritte Zeitstrafe von Pascal Fischer nicht mehr bremsen und zog durch die Tore von Hauke Marien, Florian Wachsmann, Marcel Fischer (3) und den für Pascal Fischer nachgerückten Linkshänder Sebastian Heller auf 28:22 davon (56.). Der Grundstein zum verdienten zweiten Saisonsieg war gelegt. Nach dem missglückten Auftakt in Nordhorn zeigt die Leistungskurve des Titelverteidigers also weiter klar nach oben, auch wenn sicher noch Luft nach oben ist.

ATSV Habenhausen: Kümmel, Wilshusen; Wachsmann (3), Pascal Fischer (3), Mook, Marcel Fischer (5), Wähmann (2), Heller (2), Hasper (6), Marien (9)

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